Ich bin kürzlich über ein Video von Verdi gestolpert mit dem Thema Leiharbeit. (via)
Die meisten Informationen, die in diesem Video dargeboten werden, sollten dem aufmerksamen Beobachter eigentlich nicht neu sein (hoffe ich).
Eine Information, die mir allerdings neu war, war mal wieder ein weiterer Hinweis auf die nicht vorhandene Unabhängigkeit der öffentlich-rechtlichen TV-Anstalten, wie man ab Minute 02:06 in dem Video sehen kann. Ich habe mich hier ja schon ein paar Mal über die ÖRs und deren Niveau aufgeregt, aber die erwähnte Schleichwerbung ist diesmal meines Erachtens keine kleine Hausnummer im Vergleich zu den bisherigen Fällen.
Man sollte meinen, daß sie daraus gelernt haben, aber so wie's aussieht waren das nur Aufwärmübungen.
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Über die nicht vorhandene Unabhängigkeit der Öffentlich-Rechtlichen
Friday, 7. November 2008
Links 0x06
- Polizeieinsatz anlässlich einer Festveranstaltung
Ein Demonstrant erhält eine Anzeige wegen Zuwiderhandlung gegen das Pressegesetz, weil sein Plakat kein Impressum hatte...
Das ist so bizarr, da fällt einem nichts mehr zu ein. Ich warte noch auf die Meldung, daß öffentliches in der Nase bohren ohne eine gültige Bohrkonzession illegal sei. - ReactOS 0.3.7 Released
Nachdem der alte Release-Termin wegen einiger Showstopper zweimal verschoben wurde, gibt es nun von ReactOS ein neues Release in der Version 0.3.7. Es handelt sich immer noch um ein Alpha-Release, die nächste Version 0.3.8 ist für Januar 2009 geplant.
ReactOS ist eine freie Windows-Reimplementierung. Das Projekt arbeitet unter anderem mit Wine zusammen, von dem ebenfalls heute eine neue Version erschien. - Dass Meinungsmache so total möglich ist, erstaunt selbst uns
Die Nachdenkseiten zu dem immensen Einfluß von Medien und PR-Kampagnen auf die öffentliche Meinung am Beispiel Ypsilanti und Obama. Lesebefehl. - "Star Wars" - an a capella tribute to John Williams
Ein grandioses Video zu einem Song der A Capella Comedy Gruppe Moosebutter.
Zu verschiedenen Soundtracks (Indiana Jones, E.T., Der weiße Hai, ...) von John Williams wird die Geschichte von Star Wars nacherzählt. Hier ist der Text. Ganz großes Kino. (via)
Monday, 13. October 2008
Da war noch etwas in der Büchse der Pandora
Ich bin ja fest davon überzeugt, daß es für einen Untergang der Menschheit derzeit nur 4 mögliche Gründe mit entsprechendem Potential gibt.
Und gerade Kinder sind eine beliebte Zielgruppe für Werbe-Strategen, da sie um ein Vielfaches leichter zu manipulieren sind.
Letztes Jahr gab es eine Studie mit Kindern, die das gleiche Essen einmal ohne und einmal mit dem Logo einer Fastfood-Kette verpackt bekommen haben. Ich muß glaube ich nicht extra erwähnen, welches den Kindern immer besser geschmeckt hat.
Aber selbst wenn einem die Rhetorik nicht fremd ist, wenn einem die Absicht hinter Kaufhausmusik, Werbesprüchen und bunten Logos bekannt ist und man die Tricks der Werber kennt, mit denen sie einen einzulullen versuchen, bleibt dennoch immer unterbewußt etwas hängen. Auch einem kritisch Denkenden offenbart sich der Wiedererkennungswert eines Produkts, wenn man den Namen schon einmal gehört hat oder das Logo schonmal gesehen hat.
Das ist wie mit dem rosa Elefanten an den man nicht denken darf, kaum geschrieben und schon ist es zu spät.
Werbung versucht Bedürfnisse zu erzeugen, es wird eine Scheinrealität vorgegaukelt, die einem in unzähligen Werbebotschaften täglich in die Hirnlappen gemeißelt wird. Daß man für diese Scheinrealität als Kunde gleich noch doppelt mitzahlt, irgendwoher muß das Werbebudget ja kommen, ist den wenigsten bewußt.
Ein weiteres Problem ist, daß jedes Medium, jede Nachrichtenquelle, jeder Anbieter von Inhalten, sich einfach ein Stück seiner Unabhängigkeit entledigt, wenn dort Werbung verbreitet wird. Es ist keine Seltenheit wenn Publikationen sich so abhängig von Werbe-Einnahmen machen, daß die Werber Einfluß auf den restlichen Inhalt ausüben können. Kritik an den Firmen der beworbenen Produkte? Fehlanzeige.
Und die gleichen Maßnahmen, die gleichen psychologischen und rhetorischen Mittel die den Konsum anregen sollen, lassen sich auch in anderer Richtung verwenden, beispielsweise für politische Meinungsmache. Ob mit bunten Logos oder mit Dreck geworfen wird, irgendwas bleibt immer hängen.
Personalisierte Werbung ist das Motto der letzten Jahre. Möglich geworden durch umfassende Datensammlungen und immer weiter um sich greifende Überwachungs- und Protokollierungs-Instanzen à la Paydreck und anderen Rabatt- und Bonuspunkte-Systemen.
Da es eine gewisse den Kauf positiv beeinflussende und psychologische Wirkung hat, wenn man Leute oft mit ihrem Namen anspricht, ist diese Marschrichtung kein Wunder.
(Tip: Mal bei Verkaufsgesprächen drauf achten, wie oft man mit "Herr <Nachname>" angesprochen wird, wenn der Name bekannt ist, insbesondere bei den berüchtigten Telefon-Sklaven, die meistens früh morgens am Wochenende anrufen.)
Und wenn man dann noch weiß, was die Leute für Interessen und Gewohnheiten haben (und mit der neuen Gesundheitskarte auch was für Zipperlein), kann man sie wirklich zielgerichtet und bedarfsgerecht mit Werbung zukleistern.
Und damit komme ich jetzt zum Auslöser dieses Artikels:
Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft warnt vor "großen Schäden für Medien, Druckindustrie, Post, Adressunternehmen und Dialogagenturen durch überzogenen Datenschutz".
WTF!?
Ganz ehrlich, ich kann mich nicht erinnern, wann ich jemals einen Menschen ernsthaft beleidigt hätte. Ich sehe in Beleidigungen weder Sinn noch Nutzen, und es verstößt auch einfach mal gegen das Prinzip des kategorischen Imperativs.
Andererseits würde ich bei diesem parasitären, gierigen, unethischen, gesellschaftszersetzenden Gesindel gerne eine Ausnahme machen und sie als <insert favourite insult here> bezeichnen, aber das mache ich nicht.
Die Bestimmung über die eigenen Daten, besser bekannt als Informationelle Selbstbestimmung, ist seit dem Volkszählungsurteil des Bundesverfassungsgerichts 1983 ein Datenschutz-Grundrecht. Auch wenn es bisher immer nur stiefmütterlich behandelt wurde, leider von beiden Seiten.
Und jetzt kommt der ZAW daher und macht auf den Gesetzesentwurf des Bundesrats zu einer verschärften Datenschutzregelung einen großen Haufen.
Zugegebenermaßen traue ich dem Bundesrat kein vernünftiges Gesetz in dieser Richtung zu, von daher braucht sich der ZAW gar nicht so aufzuregen. Insbesondere da in der gleichen Sitzung der Exekutive erweiterte Abhörbefugnisse zugestanden wurden.
Allerdings ist die Arroganz, die der ZAW an den Tag legt einfach unglaublich. Ich zitiere weiter:
"Die Politik orientiert sich an Kriminellen, die illegal mit Daten handeln. Dieser einseitige Blick aber würde Arbeitsplätze und Betriebe vernichten, Verbraucher schützende Effekte durch werbenden Wettbewerb behindern und die Versorgung der Kunden mit erwarteten Produkt- und Dienstleistungsinformationen abschalten"
Versorgung der Kunden? Erwartete Produkt- und Dienstleistungsinformationen?
Wenn ich die beleidigen wollte, was ich wie gesagt nicht will, würde ich sagen, die hätten den <insert another insult here comparing the posterior opening with an aircraft hangar>.
Private Daten sind einfach viel zu viel wert, insbesondere für die Werbeindustrie. (Ich verweise nur auf die 85 Mio Euro für die Benutzerdaten des bekannten Studenten-Netzwerks.) Man kann denen ja nicht zumuten, daß sie die Daten demnächst alle komplett auf dem Schwarzmarkt erwerben müssen, ist doch viel zu teuer auf Dauer.
Der Schaden den die Werbe-Industrie gesamt-gesellschaftlich und psychologisch in den letzten Jahrzehnten angerichtet hat und noch anrichten wird, läßt sich gar nicht beziffern.
Aber was soll's, wir leben halt in einer Volvo-Werbung.
- Das erste wäre eine weltweite atomare Verseuchung inklusive nuklearem Winter nach einem Atomkrieg (war ja schonmal fast soweit vor einigen Jahren...) oder diverser Reaktor-Kernschmelzen.
- Der zweite Grund wäre ein Krankheitserreger, der sich mit entsprechender Resistenz, hoher Anpassungsfähigkeit und schneller Verbreitung durch die Menschheit wütet. (Ich muß zwar gerade an 28 Weeks Later denken, aber eine Krankheit, die alle Menschen in hirnlose Zombies verwandelt, wäre ja kein großer Unterschied zum Ist-Zustand. Es darf also etwas origineller sein.)
- Grund Nummer Drei könnte eine Naturgewalt sein. Ein Meteorit mit ausreichender Größe, ähnlich des Feuerwerks vor 65 Mio. Jahren, oder enorme vulkanische Aktivitäten.
- Der vierte Grund ist Werbung. Und um dieses Thema geht's im Folgenden.
Und gerade Kinder sind eine beliebte Zielgruppe für Werbe-Strategen, da sie um ein Vielfaches leichter zu manipulieren sind.
Letztes Jahr gab es eine Studie mit Kindern, die das gleiche Essen einmal ohne und einmal mit dem Logo einer Fastfood-Kette verpackt bekommen haben. Ich muß glaube ich nicht extra erwähnen, welches den Kindern immer besser geschmeckt hat.
Aber selbst wenn einem die Rhetorik nicht fremd ist, wenn einem die Absicht hinter Kaufhausmusik, Werbesprüchen und bunten Logos bekannt ist und man die Tricks der Werber kennt, mit denen sie einen einzulullen versuchen, bleibt dennoch immer unterbewußt etwas hängen. Auch einem kritisch Denkenden offenbart sich der Wiedererkennungswert eines Produkts, wenn man den Namen schon einmal gehört hat oder das Logo schonmal gesehen hat.
Das ist wie mit dem rosa Elefanten an den man nicht denken darf, kaum geschrieben und schon ist es zu spät.
Werbung versucht Bedürfnisse zu erzeugen, es wird eine Scheinrealität vorgegaukelt, die einem in unzähligen Werbebotschaften täglich in die Hirnlappen gemeißelt wird. Daß man für diese Scheinrealität als Kunde gleich noch doppelt mitzahlt, irgendwoher muß das Werbebudget ja kommen, ist den wenigsten bewußt.
Ein weiteres Problem ist, daß jedes Medium, jede Nachrichtenquelle, jeder Anbieter von Inhalten, sich einfach ein Stück seiner Unabhängigkeit entledigt, wenn dort Werbung verbreitet wird. Es ist keine Seltenheit wenn Publikationen sich so abhängig von Werbe-Einnahmen machen, daß die Werber Einfluß auf den restlichen Inhalt ausüben können. Kritik an den Firmen der beworbenen Produkte? Fehlanzeige.
Und die gleichen Maßnahmen, die gleichen psychologischen und rhetorischen Mittel die den Konsum anregen sollen, lassen sich auch in anderer Richtung verwenden, beispielsweise für politische Meinungsmache. Ob mit bunten Logos oder mit Dreck geworfen wird, irgendwas bleibt immer hängen.
Personalisierte Werbung ist das Motto der letzten Jahre. Möglich geworden durch umfassende Datensammlungen und immer weiter um sich greifende Überwachungs- und Protokollierungs-Instanzen à la Paydreck und anderen Rabatt- und Bonuspunkte-Systemen.
Da es eine gewisse den Kauf positiv beeinflussende und psychologische Wirkung hat, wenn man Leute oft mit ihrem Namen anspricht, ist diese Marschrichtung kein Wunder.
(Tip: Mal bei Verkaufsgesprächen drauf achten, wie oft man mit "Herr <Nachname>" angesprochen wird, wenn der Name bekannt ist, insbesondere bei den berüchtigten Telefon-Sklaven, die meistens früh morgens am Wochenende anrufen.)
Und wenn man dann noch weiß, was die Leute für Interessen und Gewohnheiten haben (und mit der neuen Gesundheitskarte auch was für Zipperlein), kann man sie wirklich zielgerichtet und bedarfsgerecht mit Werbung zukleistern.
Und damit komme ich jetzt zum Auslöser dieses Artikels:
Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft warnt vor "großen Schäden für Medien, Druckindustrie, Post, Adressunternehmen und Dialogagenturen durch überzogenen Datenschutz".
WTF!?
Ganz ehrlich, ich kann mich nicht erinnern, wann ich jemals einen Menschen ernsthaft beleidigt hätte. Ich sehe in Beleidigungen weder Sinn noch Nutzen, und es verstößt auch einfach mal gegen das Prinzip des kategorischen Imperativs.
Andererseits würde ich bei diesem parasitären, gierigen, unethischen, gesellschaftszersetzenden Gesindel gerne eine Ausnahme machen und sie als <insert favourite insult here> bezeichnen, aber das mache ich nicht.
Die Bestimmung über die eigenen Daten, besser bekannt als Informationelle Selbstbestimmung, ist seit dem Volkszählungsurteil des Bundesverfassungsgerichts 1983 ein Datenschutz-Grundrecht. Auch wenn es bisher immer nur stiefmütterlich behandelt wurde, leider von beiden Seiten.
Und jetzt kommt der ZAW daher und macht auf den Gesetzesentwurf des Bundesrats zu einer verschärften Datenschutzregelung einen großen Haufen.
Zugegebenermaßen traue ich dem Bundesrat kein vernünftiges Gesetz in dieser Richtung zu, von daher braucht sich der ZAW gar nicht so aufzuregen. Insbesondere da in der gleichen Sitzung der Exekutive erweiterte Abhörbefugnisse zugestanden wurden.
Allerdings ist die Arroganz, die der ZAW an den Tag legt einfach unglaublich. Ich zitiere weiter:
"Die Politik orientiert sich an Kriminellen, die illegal mit Daten handeln. Dieser einseitige Blick aber würde Arbeitsplätze und Betriebe vernichten, Verbraucher schützende Effekte durch werbenden Wettbewerb behindern und die Versorgung der Kunden mit erwarteten Produkt- und Dienstleistungsinformationen abschalten"
Versorgung der Kunden? Erwartete Produkt- und Dienstleistungsinformationen?
Wenn ich die beleidigen wollte, was ich wie gesagt nicht will, würde ich sagen, die hätten den <insert another insult here comparing the posterior opening with an aircraft hangar>.
Private Daten sind einfach viel zu viel wert, insbesondere für die Werbeindustrie. (Ich verweise nur auf die 85 Mio Euro für die Benutzerdaten des bekannten Studenten-Netzwerks.) Man kann denen ja nicht zumuten, daß sie die Daten demnächst alle komplett auf dem Schwarzmarkt erwerben müssen, ist doch viel zu teuer auf Dauer.
Der Schaden den die Werbe-Industrie gesamt-gesellschaftlich und psychologisch in den letzten Jahrzehnten angerichtet hat und noch anrichten wird, läßt sich gar nicht beziffern.
Aber was soll's, wir leben halt in einer Volvo-Werbung.
Wednesday, 17. September 2008
Prost Mahlzeit
Da hat der Herr Beckstein ja eine wunderbare Scheindebatte losgetreten. Gibt ja sonst keine wichtigen Themen in so nem Wahlkampf.
Während sich jetzt die eine Hälfte Bayerns über seine Aussage echauffiert und die andere Hälfte meint er wäre nur falsch verstanden worden, kann man im Schutze dieses Ablenkungsmanövers ja einfach mal Hausdurchsuchungen bei politischen Gegnern machen.
Während sich jetzt die eine Hälfte Bayerns über seine Aussage echauffiert und die andere Hälfte meint er wäre nur falsch verstanden worden, kann man im Schutze dieses Ablenkungsmanövers ja einfach mal Hausdurchsuchungen bei politischen Gegnern machen.
Monday, 1. September 2008
Es kam im Fernsehen, es muß stimmen
Der Link des Tages geht heute an den Spiegelfechter: Das Interview
Zum einen ist das Interview an sich absolut lesenswert, zum anderen zeigt es ganz deutlich, daß das Tiefstniveau der Privatsender auch die Öffentlich Rechtlichen erreicht hat. Aber das ist ja nichts Neues. Es ist anhand der gekürzten Passagen nicht zu übersehen, daß hier ganz deutlich Meinugsmache betrieben wird. Da zahlen die GEZ-Kunden noch aus eigener Tasche für die Propaganda mit der diese Spindoktoren sie dann verarschen.
Als nächstes folgt natürlich die Frage: Wem nützt das? Cui Bono? Lustigerweise stellt Putin in dem Interview die gleiche Frage, zwar in einem anderen Zusammenhang, aber die Antwort paßt trotzdem. Diese Passage war natürlich auch gekürzt.
Daß die gleichgeschalteten Medienkonzerne als Nutznießer von Kriegen es sich nicht mit denDesInformanten und Kunden vor Ort verderben wollen, dürfte nicht überraschen.
Die logische Konsequenz im Umgang mit staatlichen und privatwirtschaftlichen Medien sollte jedem klar sein.
(via)
Update:
Ich bin gerade noch über diese Meldung gestolpert:
Update 2:
Die ARD versucht sich in Schadensbegrenzung und hat das Interview jetzt doch nachträglich komplett gesendet und auch online gestellt. Warum nicht gleich so?
Zum einen ist das Interview an sich absolut lesenswert, zum anderen zeigt es ganz deutlich, daß das Tiefstniveau der Privatsender auch die Öffentlich Rechtlichen erreicht hat. Aber das ist ja nichts Neues. Es ist anhand der gekürzten Passagen nicht zu übersehen, daß hier ganz deutlich Meinugsmache betrieben wird. Da zahlen die GEZ-Kunden noch aus eigener Tasche für die Propaganda mit der diese Spindoktoren sie dann verarschen.
Als nächstes folgt natürlich die Frage: Wem nützt das? Cui Bono? Lustigerweise stellt Putin in dem Interview die gleiche Frage, zwar in einem anderen Zusammenhang, aber die Antwort paßt trotzdem. Diese Passage war natürlich auch gekürzt.
Wenn Sie erlauben, dann sage ich, was ich darüber denke. Es gab die Sowjetunion und den Warschauerpakt. Und es gab die sowjetischen Streitkräfte in der DDR, und man muss es ehrlich zugestehen, das waren Okkupationskräfte, die nach dem Ende des zweiten Weltkriegs in Ostdeutschland geblieben sind unter dem Deckmantel der Koalitionsstreitkräfte. Nach dem Zerfall der Sowjetunion, des Warschauerpaktes sind diese Okkupationskräfte weg. Die Gefahr von Seiten der Sowjetunion ist weg. Die NATO aber, die amerikanischen Streitkräfte, in Europa sind immernoch da. Wofür?
Um Ordnung und Disziplin in den eignen Reihen zu halten, um alle Koalitionspartner innerhalb eines Blocks zu halten, braucht man eine außenstehende Gefahr. Und Iran ist da nicht ganz passend für diese Rolle. Man will daher einen Gegner wiederauferstehen lassen und dieser soll Rußland sein. In Europa jedoch fürchtet uns niemand mehr.
Daß die gleichgeschalteten Medienkonzerne als Nutznießer von Kriegen es sich nicht mit den
Die logische Konsequenz im Umgang mit staatlichen und privatwirtschaftlichen Medien sollte jedem klar sein.
(via)
Update:
Ich bin gerade noch über diese Meldung gestolpert:
ZDF: "Junge Leute gehen uns durch das Internet verloren"Wer jetzt errät, wodran das liegen könnte, bekommt einen Gummipunkt.
Update 2:
Die ARD versucht sich in Schadensbegrenzung und hat das Interview jetzt doch nachträglich komplett gesendet und auch online gestellt. Warum nicht gleich so?
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