Das I2P-Projekt hat Anfang Juni ihrer Webseite einen neuen Anstrich gegeben. Desweiteren erschien gestern wieder ein neues Release, diesmal in Version 0.7.4.
Die Release Notes beschreiben in gewohnt kontinuierlicher Weise diverse Verbesserungen und Bugfixes. Ein Update ist wie immer zu empfehlen und über die Router Console fast von selbst erledigt.
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I2P 0.7.4
Monday, 26. January 2009
I2P 0.7
Von I2P, dem anonymen Netz im Netz, gibt es seit gestern wieder eine neue Version, diesmal mit einem etwas größeren Versionssprung auf die 0.7. Die Release Notes versprechen wie gewohnt stetige Optimierungen am Router selber und den integrierten Clients.
Der obligatorische Link auf das I2P Handbuch darf natürlich nicht fehlen.
Der obligatorische Link auf das I2P Handbuch darf natürlich nicht fehlen.
Saturday, 11. October 2008
I2P 0.6.4
Es gibt wieder ein neues Release von I2P, diesmal in der Version 0.6.4.
Es gibt keine überraschenden Neuerungen, aber stattdessen ein paar Verbesserungen in der Performance und der Stabilität. Das hört man als Benutzer natürlich immer gerne, und ein Update ist über die Router Console auch vergleichsweise schmerzfrei möglich.
An dieser Stelle sei auch nochmal auf das I2P-Handbuch verwiesen, sowie den Artikel im Ravenhorst über I2P-Mail.
Es gibt keine überraschenden Neuerungen, aber stattdessen ein paar Verbesserungen in der Performance und der Stabilität. Das hört man als Benutzer natürlich immer gerne, und ein Update ist über die Router Console auch vergleichsweise schmerzfrei möglich.
An dieser Stelle sei auch nochmal auf das I2P-Handbuch verwiesen, sowie den Artikel im Ravenhorst über I2P-Mail.
Thursday, 28. August 2008
I2P 0.6.3
Vorgestern ist von I2P ein neues Release erschienen. Es gibt keine großen Änderungen aber eine Vielzahl von kleineren Verbesserungen.
Wer sich mal das anonyme Netz im Netz anschauen möchte aber noch nicht ganz in der Materie ist, findet hier eine nette Anleitung.
Wer sich mal das anonyme Netz im Netz anschauen möchte aber noch nicht ganz in der Materie ist, findet hier eine nette Anleitung.
Friday, 7. March 2008
Kontakt via I2P
Ich habe das Blog um eine Kontakt-Seite ergänzt. Anhand des tollen Artikels im Ravenhorst über I2PMail, habe ich mir jetzt endlich mal einen I2P internen eMail-Account eingerichtet. Dieser ist zwar auch über das normale Netz erreichbar, aber wird über diverse MXe in das I2P-Netz geroutet.
Das ist allerdings nur die halbe Miete. Innerhalb des I2P-Netzes ist man zwar anonym, aber da ich hier diese Adresse bekanntgebe, und man auch so etwas wie ein Impressum hat, ist die Anonymität der eMail Adresse natürlich nicht gegeben.
Wo ist dann der Sinn dieser Aktion? Der Vorteil ist einfach die vorratsdatenspeicherungsunabhängige Speicherung.
Zumindest von meiner Hälfte der Verbindung aus. Natürlich ist man wieder halb im Raster, wenn man nach "außen" hin Mails verschickt. Und natürlich sollte man auch nicht dem I2P Mailserver unbedingt vertrauen, weshalb GPG-Verwendung einfach mal zur Pflicht wird. (Das sollte es eigentlich generell werden, unabhängig ob I2P verwendet wird, oder nicht.)
Diesen Absatz möchte ich noch zitieren:
Ich denke mittelfristig wird es genau darauf hinauslaufen. Der Überwachungsdruck wird mit einer Geschwindigkeit wachsen, daß einem schlecht wird. Die normalen Kommunikationsmittel werden mehr und mehr totreguliert und mißbraucht, sei es durch Spammer, Scammer oder sammelwütige Überwacher. Anonyme Netze im Netz wie I2P sind da eine vorübergehende technische Alternative, um wenigstens so seine Grundrechte zu wahren. Zumindest solange, bis auch diese Tools verboten werden.
Wie heißt es doch so schön?
"If privacy is outlawed, only outlaws will have privacy."
-- Phil Zimmermann
Ich muß da auch immer an Stallmans Dystopie The Right to Read denken. Bis jetzt hat einen die Realität teilweise ja schon schneller eingeholt, als man sich solche Gruselgeschichten ausdenken kann.
Aber um nochmal kurz auf I2P zurückzukommen. Das ist im Prinzip genau das, wonach ich seit Jahren suche. Leider habe ich mich erst viel zu spät damit auseinandergesetzt. Ich habe mir schon so einige P2P Sachen angeschaut, sei es Freenet, Gnunet und wie sie alle heißen. Aber bis jetzt bietet eigentlich nur I2P eine Infrastruktur, die es einem ermöglicht die bisher verwendeten Kommunikationsmittel fast 1:1 über das I2P Netz zu tunneln.
Gut, die I2P Software ist immer noch in der Entwicklung und hat auch ihre Probleme (unabhängig davon, daß sie in Java programmiert ist
). Und wenn es nur um's anonyme Surfen geht, wäre Tor wahrscheinlich die bessere Alternative, aber auch im I2P-Netz gibt es In- und Out-Proxys.
Mal schauen, vielleicht gibt es zu I2P hier in Zukunft auch noch ein paar Beiträge.
- Offizielle I2P Webseite, ein Handbuch gibt es hier
- GnuPG Webseite, Anleitung auf deutsch hier
Das ist allerdings nur die halbe Miete. Innerhalb des I2P-Netzes ist man zwar anonym, aber da ich hier diese Adresse bekanntgebe, und man auch so etwas wie ein Impressum hat, ist die Anonymität der eMail Adresse natürlich nicht gegeben.
Wo ist dann der Sinn dieser Aktion? Der Vorteil ist einfach die vorratsdatenspeicherungsunabhängige Speicherung.
Zumindest von meiner Hälfte der Verbindung aus. Natürlich ist man wieder halb im Raster, wenn man nach "außen" hin Mails verschickt. Und natürlich sollte man auch nicht dem I2P Mailserver unbedingt vertrauen, weshalb GPG-Verwendung einfach mal zur Pflicht wird. (Das sollte es eigentlich generell werden, unabhängig ob I2P verwendet wird, oder nicht.)
Diesen Absatz möchte ich noch zitieren:
Der Idealfall würde so aussehen, dass jeder Internetnutzer I2P (oder eine entspechende Anon-Plattform mit den nötigen Funktionalitäten) installiert hat und darüber Sites hostet und ansurft, Mails versendet, chattet und Daten austauscht. Aber so groß ist der Wille, das Bewußtsein und der Überwachungsdruck noch nicht. Aber gut, einige Leute haben erst jetzt damit begonnen aufzuwachen und eigentlich, ja eigentlich, sollten wir Europäer in Rechtsstaaten leben, in denen wir es überhaupt nicht nötig haben, derartige Maßnahmen ergreifen zu müssen.
Ich denke mittelfristig wird es genau darauf hinauslaufen. Der Überwachungsdruck wird mit einer Geschwindigkeit wachsen, daß einem schlecht wird. Die normalen Kommunikationsmittel werden mehr und mehr totreguliert und mißbraucht, sei es durch Spammer, Scammer oder sammelwütige Überwacher. Anonyme Netze im Netz wie I2P sind da eine vorübergehende technische Alternative, um wenigstens so seine Grundrechte zu wahren. Zumindest solange, bis auch diese Tools verboten werden.
Wie heißt es doch so schön?
"If privacy is outlawed, only outlaws will have privacy."
-- Phil Zimmermann
Ich muß da auch immer an Stallmans Dystopie The Right to Read denken. Bis jetzt hat einen die Realität teilweise ja schon schneller eingeholt, als man sich solche Gruselgeschichten ausdenken kann.
Aber um nochmal kurz auf I2P zurückzukommen. Das ist im Prinzip genau das, wonach ich seit Jahren suche. Leider habe ich mich erst viel zu spät damit auseinandergesetzt. Ich habe mir schon so einige P2P Sachen angeschaut, sei es Freenet, Gnunet und wie sie alle heißen. Aber bis jetzt bietet eigentlich nur I2P eine Infrastruktur, die es einem ermöglicht die bisher verwendeten Kommunikationsmittel fast 1:1 über das I2P Netz zu tunneln.
Gut, die I2P Software ist immer noch in der Entwicklung und hat auch ihre Probleme (unabhängig davon, daß sie in Java programmiert ist
Mal schauen, vielleicht gibt es zu I2P hier in Zukunft auch noch ein paar Beiträge.
- Offizielle I2P Webseite, ein Handbuch gibt es hier
- GnuPG Webseite, Anleitung auf deutsch hier
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