Ich muß hierzu ja nochmal kurz zwei Links nachreichen.
Irgendein Wahnsinniger hat zu dem Song nämlich einen Guitar Hero Track gebaut und auf Youtube gibt's das ganze als Video: Teil 1, Teil 2. Unglaublich.
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The Count of Tuscany, again
Samstag, 27. Juni 2009
Links 0x09
- Kaminsky interview: DNSSEC addresses cross-organizational trust and security
Dan Kaminsky erzählt ein bißchen über DNSSEC und was sich im letzten Jahr so getan hat, nachdem er drauf und dran war, das Internet kaputtzumachen. - Neues aus der Anstalt
Georg Schramm über die Arbeitsplatz-Entwicklung und die Fed. - Halt and Catch Fire
Halt and Catch Fire, known by the mnemonic HCF, was originally a fictitious computer machine code instruction claimed to be under development at IBM for use in their System/360 computers, along with many other amusing instructions such as "Execute Operator".
- Titanic vs CDU
Ein Bekannter hat diese Perle im Titanic-Archiv ausgegraben. Großartige Aktion damals.
Freitag, 26. Juni 2009
The Count of Tuscany
Ich hatte eigentlich nicht vor, eine Rezension über das neue Dream Theater Album Black Clouds & Silver Linings zu schreiben, da ein abschließendes Urteil bei denen einfach nicht möglich ist. Und schon gar nicht nachdem man es erst zwei Tage lang gehört hat. Meine Meinung über einzelne Songs des Albums hat sich schon mehrfach um 180° gewendet, und das wird wohl auch noch eine Weile so weitergehen.
Aber ich muß einfach mal auf ein Stück des neuen Albums hinweisen:
The Count Of Tuscany ist einer der genialsten Songs, die Dream Theater in den letzten Jahren geschaffen haben. Progressive Rock at its finest. Manche vergleichen ihn mit A Change of Seasons, dem kann ich mich allerdings nicht ganz anschließen. Der Vergleich paßt nur insofern als beide Stücke Maßstäbe setzen.
Die Story ist ziemlich durchgeknallt und beruht angeblich auf einer wahren Begebenheit, beim Protagonisten handelt es sich wohl um John Petrucci himself. Wieviel von der Story wirklich wahr ist, weiß ich nicht.
Die Musik selber werde ich hier nicht beschreiben, Worte würden dem Epos nicht gerecht werden. Wenn ihr die Chance habt da reinzuhören, macht es euch die zwanzig Minuten gemütlich, lehnt euch zurück und schließt die Augen oder lest die Lyrics nebenher und genießt es. Gänsehaut ist spätestens in der zweiten Hälfte garantiert.
Aber ich muß einfach mal auf ein Stück des neuen Albums hinweisen:
The Count Of Tuscany ist einer der genialsten Songs, die Dream Theater in den letzten Jahren geschaffen haben. Progressive Rock at its finest. Manche vergleichen ihn mit A Change of Seasons, dem kann ich mich allerdings nicht ganz anschließen. Der Vergleich paßt nur insofern als beide Stücke Maßstäbe setzen.
Die Story ist ziemlich durchgeknallt und beruht angeblich auf einer wahren Begebenheit, beim Protagonisten handelt es sich wohl um John Petrucci himself. Wieviel von der Story wirklich wahr ist, weiß ich nicht.
Die Musik selber werde ich hier nicht beschreiben, Worte würden dem Epos nicht gerecht werden. Wenn ihr die Chance habt da reinzuhören, macht es euch die zwanzig Minuten gemütlich, lehnt euch zurück und schließt die Augen oder lest die Lyrics nebenher und genießt es. Gänsehaut ist spätestens in der zweiten Hälfte garantiert.
Donnerstag, 25. Juni 2009
Dream Theater live in München
Dienstag Abend waren wir auf dem Dream Theater Konzert im Tollwood in München. Mir war zwar schon länger bekannt, daß die dort spielen, aber die Entscheidung dort hin zu fahren, fiel erst am Montag. Glücklicherweise gab es noch Karten an der Abendkasse.
Wir waren leider ein paar Minuten zu spät dran, ich hatte aber auch nicht damit gerechnet, daß die den Zeitplan minutiös einhalten würden. Um Punkt 19 Uhr fing Neal Morse mit seiner Band an, und wir hörten sie schon spielen, als wir noch auf dem Weg zum Tollwood waren.
Wohlbekannte Klänge leiteten uns den Weg, hätte ich's nicht besser gewußt, hätte ich gesagt dort spielt Spock's Beard, ein Sound wie damals, als Neal dort noch Frontmann war.
Das Festzelt war um kurz nach sieben ungefähr halb voll, aber das sollte sich noch sehr schnell ändern.
Neal ist immer noch der charismatische Sänger/Keyboarder wie damals, und man merkt ihm von der ersten Sekunde an, wie sehr er in seiner Musik aufgeht und was ihm die Bühne bedeutet.
Leider, leider, leider war der Auftritt viel zu kurz. Um den straffen Zeitplan zu halten, durften sie nur eine halbe Stunde spielen, und mußten dann bereits die Bühne verlassen, damit umgebaut werden konnte.
In der folgenden halben Stunde füllte sich das Zelt bis in die hintersten Reihen. Das Publikum vertreibte sich die Zeit damit den Leuten vom Soundcheck zu applaudieren oder einfach so in prophylaktische Jubelstürme auszubrechen.
Auf die Minute um 20 Uhr fingen dann Dream Theater an. Der Opener war diesmal In The Presence Of Enemies Pt.1 von der Systematic Chaos. Am Anfang war der Sound im Zelt etwas leise, so daß es das Publikum geschafft hat, die Musik zu übertönen, das haben die Tontechniker allerdings schnell in den Griff bekommen.
Anmerkung am Rande, falls es jemand nicht weiß: Jedes Dream Theater Konzert ist einzigartig was die Setlist betrifft. Mike Portnoy führt seit Jahren Buch darüber, welche Setlist in welcher Stadt aufgeführt wurde, um zu verhindern, daß irgendwann ein doppeltes Set gespielt wird, was einem vorherigen Konzert gleicht.
Zufälligerweise erschien am Dienstag auch das neue Album Black Clouds & Silver Linings. Von dieser CD haben sie aber nur den Song A Rite Of Passage gespielt, von dem vorab schon das Musik-Video veröffentlicht wurde (in dem der Song auch leicht gekürzt ist).
Wir hatten einen einigermaßen guten Platz relativ mittig, so daß man alles sehen konnte und auch die Akustik war in Ordnung. Ein paar Fotos habe ich noch gemacht, die aber leider etwas unscharf geworden sind.
Ansonsten kann man zu dem Konzert nicht viel sagen ohne hier seitenlange Lobhudeleien vom Stapel zu lassen, die Jungs muß man einfach mal live erlebt haben.

Leider hatten sich auch Dream Theater an den engen Zeitplan zu halten und mußten um 22 Uhr die Zelte abbrechen, so daß sie nur 2 Stunden gespielt haben.
Einerseits schade, andererseits verständlich, da das Zelt so gut wie keine Schalldämmung hatte, und man sie vermutlich meilenweit gehört hat.
Nach einer kurzen Auseinandersetzung des abreisenden Publikums mit dem Parktiket-Automaten des Parkhauses, der mit dem Regenwetter wohl nicht ganz klarkam und bei einigen Leuten meinte er müßte die Tickets und das Geld behalten, kam ein sichtlich gestreßter Mitarbeiter angerannt, um die Schranke manuell aufzumachen und das Hup-Konzert zu beenden.
Wir waren leider ein paar Minuten zu spät dran, ich hatte aber auch nicht damit gerechnet, daß die den Zeitplan minutiös einhalten würden. Um Punkt 19 Uhr fing Neal Morse mit seiner Band an, und wir hörten sie schon spielen, als wir noch auf dem Weg zum Tollwood waren.
Wohlbekannte Klänge leiteten uns den Weg, hätte ich's nicht besser gewußt, hätte ich gesagt dort spielt Spock's Beard, ein Sound wie damals, als Neal dort noch Frontmann war.
Das Festzelt war um kurz nach sieben ungefähr halb voll, aber das sollte sich noch sehr schnell ändern.
Neal ist immer noch der charismatische Sänger/Keyboarder wie damals, und man merkt ihm von der ersten Sekunde an, wie sehr er in seiner Musik aufgeht und was ihm die Bühne bedeutet.
Leider, leider, leider war der Auftritt viel zu kurz. Um den straffen Zeitplan zu halten, durften sie nur eine halbe Stunde spielen, und mußten dann bereits die Bühne verlassen, damit umgebaut werden konnte.
In der folgenden halben Stunde füllte sich das Zelt bis in die hintersten Reihen. Das Publikum vertreibte sich die Zeit damit den Leuten vom Soundcheck zu applaudieren oder einfach so in prophylaktische Jubelstürme auszubrechen.
Auf die Minute um 20 Uhr fingen dann Dream Theater an. Der Opener war diesmal In The Presence Of Enemies Pt.1 von der Systematic Chaos. Am Anfang war der Sound im Zelt etwas leise, so daß es das Publikum geschafft hat, die Musik zu übertönen, das haben die Tontechniker allerdings schnell in den Griff bekommen.
Anmerkung am Rande, falls es jemand nicht weiß: Jedes Dream Theater Konzert ist einzigartig was die Setlist betrifft. Mike Portnoy führt seit Jahren Buch darüber, welche Setlist in welcher Stadt aufgeführt wurde, um zu verhindern, daß irgendwann ein doppeltes Set gespielt wird, was einem vorherigen Konzert gleicht.
Zufälligerweise erschien am Dienstag auch das neue Album Black Clouds & Silver Linings. Von dieser CD haben sie aber nur den Song A Rite Of Passage gespielt, von dem vorab schon das Musik-Video veröffentlicht wurde (in dem der Song auch leicht gekürzt ist).
Wir hatten einen einigermaßen guten Platz relativ mittig, so daß man alles sehen konnte und auch die Akustik war in Ordnung. Ein paar Fotos habe ich noch gemacht, die aber leider etwas unscharf geworden sind.
Ansonsten kann man zu dem Konzert nicht viel sagen ohne hier seitenlange Lobhudeleien vom Stapel zu lassen, die Jungs muß man einfach mal live erlebt haben.
Leider hatten sich auch Dream Theater an den engen Zeitplan zu halten und mußten um 22 Uhr die Zelte abbrechen, so daß sie nur 2 Stunden gespielt haben.
Einerseits schade, andererseits verständlich, da das Zelt so gut wie keine Schalldämmung hatte, und man sie vermutlich meilenweit gehört hat.
Nach einer kurzen Auseinandersetzung des abreisenden Publikums mit dem Parktiket-Automaten des Parkhauses, der mit dem Regenwetter wohl nicht ganz klarkam und bei einigen Leuten meinte er müßte die Tickets und das Geld behalten, kam ein sichtlich gestreßter Mitarbeiter angerannt, um die Schranke manuell aufzumachen und das Hup-Konzert zu beenden.
Sonntag, 21. Juni 2009
Zensur ist mit der SPD nicht zu machen
schreibt Herr Müntefering auf Twitter.
Da ist ein großartiger Satiriker am Werk.
Herzlichen Dank für den Lacher des Tages.
Da ist ein großartiger Satiriker am Werk.
Herzlichen Dank für den Lacher des Tages.
Mittwoch, 17. Juni 2009
Möhren sind gut für die Augen
wird ja im Allgemeinen behauptet. Nun gibt es aber Leute, die offensichtlich zu wenig davon gegessen haben, so daß sie selbige mit Sprengstoff verwechseln.
"Carrots cause Swedish bomb scare" titelt die BBC in einem Artikel über ein schwedisches Kunst-Projekt, in dem jemand Möhren mit schwarzem Klebeband und einer Alarm-Uhr versehen hat.
(via)
"Carrots cause Swedish bomb scare" titelt die BBC in einem Artikel über ein schwedisches Kunst-Projekt, in dem jemand Möhren mit schwarzem Klebeband und einer Alarm-Uhr versehen hat.
The carrot bombs had been placed around the city at the request of a local art gallery, as part of an open-air arts festival.Es gibt auch ein großartiges Foto dieses bedrohlichen Gemüses.
They had only been in place for an hour before police received their first call.
"We received a call ... from a person who said they saw two real bombs placed outside the public library," Ronny Hoerman from the Orebro police force, was quoted as saying by the AFP news agency.
"It was hard to tell if they were real or not. We find this inappropriate," he said.
(via)
Freitag, 27. Februar 2009
PSYC at 7t9
In den letzten Wochen haben wir (also Jan und ich) uns etwas mit PSYC beschäftigt.
PSYC beschreibt allgemein gesagt ein Protokoll für eine dezentrale Kommunikations-Infrastruktur. Vergleichbar mit XMPP (Jabber) oder IRC. Allerdings gibt es ein paar wesentliche Unterschiede.
Zum einen ist PSYC wie gesagt dezentral. Das heißt wenn man sich auf einem PSYC-Server befindet, kann man sich auch mit Benutzern auf anderen PSYC-Servern unterhalten oder Chaträume auf anderen Servern betreten. Und wer möchte kann sich auch seinen eigenen PSYC-Server aufsetzen.
Desweiteren kann ein PSYC-Server als Schnittstelle in andere Netze dienen. Theoretisch kann man sich also mit einem IRC-Client auf einen PSYC-Server verbinden und sich dann mit jemandem auf einem XMPP-Server unterhalten. (Praktisch derzeit nur bedingt, aber dazu später mehr.)
PSYC unterstützt Multicasting, d.h. grob gesagt, daß Daten an mehrere Nutzer nur einmal verschickt werden, was für Skalierbarkeit nicht gerade unwichtig ist. So mancher Admin eines Jabber-Servers kann da ein Lied von singen.
Die Chaträume, sogenannte Places, sind beliebig programmierbar.
Mit diesen vier exemplarischen Features haben wir jetzt gerade begonnen an der Oberfläche von PSYC zu kratzen. Auf about.psyc.eu findet sich eine unglaubliche Fülle an Informationen. Man kann dort durchaus mehrere Tage oder Wochen mit Lesen verbringen und entdeckt minütlich etwas Neues.
Da ich oben schonmal kurz erwähnt hab, daß jeder einen eigenen PSYC-Server aufsetzen kann, haben wir das natürlich auch gemacht.
Dieser läuft derzeit im Testbetrieb unter 7t9.net (ja, die Seite dort ist derzeit sehr spartanisch aber das wird noch besser...)
Die Server-Implementierung hört übrigens auf den Namen psyced.
Jetzt ist natürlich die große Frage, mit welchen Clients man sich auf diesen Server verbindet. Zum einen funktioniert erstmal jeder IRC-Client, da psyced auch IRC spricht, auch wenn diese Clients natürlich nicht alle PSYC-Features unterstützen. Hierfür wären 7t9.net mit Port 6668 derzeit die nötigen Verbindungsdaten.
Getestet habe ich bisher mit Xchat, Chatzilla und irssi, welche soweit keine Probleme im Zusammenspiel mit psyced machen.
Als weiteren Client kann man übrigens auch Telnet verwenden (oder kompatible Mud-Clients), welches man auf Port 2323 dirigieren muß.
Normalerweise sollten auch XMPP-Clients wie z.B. Psi oder Pidgin ohne weiteres funktionieren, allerdings ist dieses Feature derzeit etwas verbugged und nicht zu empfehlen (es sei denn man möchte beim Debuggen helfen
).
Implizit bedeutet das wie oben schonmal erwähnt, daß z.B. jeder der sich via Telnet einloggt auch direkt über XMPP erreichbar wäre. Ich finde das Konzept einfach genial.
Eine kleine Auswahl über diverse Clients liefert die Snapshot-Seite.
Desweiteren liefert psyced ein Online-Handbuch mit, in dem man die wichtigsten Kommandos nachschlagen kann. Das dort verlinkte Chat Applet funktioniert derzeit übrigens nicht, spart Euch die Zeit.
Das soll jetzt erstmal als kleinere Einführung reichen. Wer mehr wissen will, findet wie gesagt auf der offiziellen Seite mehr als genug Lesestoff, ansonsten wird in der nächsten Zeit hier auch noch einiges an Informationen gesammelt.
Bei Fragen oder Kommentaren entweder hier im Blog kommentieren oder auf unserem PSYC-Server. Neue Nutzer landen automatisch im Raum #RendezVous (war die default-Einstellung, ich habe mir den Namen nicht ausgedacht.
), private Nachrichten können auch dort direkt an mich gesendet werden ( psyc://7t9.net/~marc ). Da Wochenende ist, werde ich mit Sicherheit nicht permanent an der Tastatur sitzen, aber ich lese die Nachrichten, wenn ich wieder da bin.
Zum Schluß nochmal kurz der Hinweis, daß es sich wie gesagt um einen Testbetrieb handelt und ich mir die Freiheit nehme den Server auch mal ohne Vorwarnung neuzustarten. Andererseits läuft der Server jetzt auch schon mehrere Tage stabil am Stück.
PSYC beschreibt allgemein gesagt ein Protokoll für eine dezentrale Kommunikations-Infrastruktur. Vergleichbar mit XMPP (Jabber) oder IRC. Allerdings gibt es ein paar wesentliche Unterschiede.
Zum einen ist PSYC wie gesagt dezentral. Das heißt wenn man sich auf einem PSYC-Server befindet, kann man sich auch mit Benutzern auf anderen PSYC-Servern unterhalten oder Chaträume auf anderen Servern betreten. Und wer möchte kann sich auch seinen eigenen PSYC-Server aufsetzen.
Desweiteren kann ein PSYC-Server als Schnittstelle in andere Netze dienen. Theoretisch kann man sich also mit einem IRC-Client auf einen PSYC-Server verbinden und sich dann mit jemandem auf einem XMPP-Server unterhalten. (Praktisch derzeit nur bedingt, aber dazu später mehr.)
PSYC unterstützt Multicasting, d.h. grob gesagt, daß Daten an mehrere Nutzer nur einmal verschickt werden, was für Skalierbarkeit nicht gerade unwichtig ist. So mancher Admin eines Jabber-Servers kann da ein Lied von singen.
Die Chaträume, sogenannte Places, sind beliebig programmierbar.
Mit diesen vier exemplarischen Features haben wir jetzt gerade begonnen an der Oberfläche von PSYC zu kratzen. Auf about.psyc.eu findet sich eine unglaubliche Fülle an Informationen. Man kann dort durchaus mehrere Tage oder Wochen mit Lesen verbringen und entdeckt minütlich etwas Neues.
Da ich oben schonmal kurz erwähnt hab, daß jeder einen eigenen PSYC-Server aufsetzen kann, haben wir das natürlich auch gemacht.
Dieser läuft derzeit im Testbetrieb unter 7t9.net (ja, die Seite dort ist derzeit sehr spartanisch aber das wird noch besser...)
Die Server-Implementierung hört übrigens auf den Namen psyced.
Jetzt ist natürlich die große Frage, mit welchen Clients man sich auf diesen Server verbindet. Zum einen funktioniert erstmal jeder IRC-Client, da psyced auch IRC spricht, auch wenn diese Clients natürlich nicht alle PSYC-Features unterstützen. Hierfür wären 7t9.net mit Port 6668 derzeit die nötigen Verbindungsdaten.
Getestet habe ich bisher mit Xchat, Chatzilla und irssi, welche soweit keine Probleme im Zusammenspiel mit psyced machen.
Als weiteren Client kann man übrigens auch Telnet verwenden (oder kompatible Mud-Clients), welches man auf Port 2323 dirigieren muß.
Normalerweise sollten auch XMPP-Clients wie z.B. Psi oder Pidgin ohne weiteres funktionieren, allerdings ist dieses Feature derzeit etwas verbugged und nicht zu empfehlen (es sei denn man möchte beim Debuggen helfen
Implizit bedeutet das wie oben schonmal erwähnt, daß z.B. jeder der sich via Telnet einloggt auch direkt über XMPP erreichbar wäre. Ich finde das Konzept einfach genial.
Eine kleine Auswahl über diverse Clients liefert die Snapshot-Seite.
Desweiteren liefert psyced ein Online-Handbuch mit, in dem man die wichtigsten Kommandos nachschlagen kann. Das dort verlinkte Chat Applet funktioniert derzeit übrigens nicht, spart Euch die Zeit.
Das soll jetzt erstmal als kleinere Einführung reichen. Wer mehr wissen will, findet wie gesagt auf der offiziellen Seite mehr als genug Lesestoff, ansonsten wird in der nächsten Zeit hier auch noch einiges an Informationen gesammelt.
Bei Fragen oder Kommentaren entweder hier im Blog kommentieren oder auf unserem PSYC-Server. Neue Nutzer landen automatisch im Raum #RendezVous (war die default-Einstellung, ich habe mir den Namen nicht ausgedacht.
Zum Schluß nochmal kurz der Hinweis, daß es sich wie gesagt um einen Testbetrieb handelt und ich mir die Freiheit nehme den Server auch mal ohne Vorwarnung neuzustarten. Andererseits läuft der Server jetzt auch schon mehrere Tage stabil am Stück.
Mittwoch, 25. Februar 2009
Coil
Ich war ja bisher nie wirklich ein Fan von Opeth. Man kannte sie zwar vom Namen her und hat auch noch ein paar Songs von denen aus grauer Vorzeit in Erinnerung, aber die Band war nie wirklich eine meiner Favoriten. Abgesehen von deren Frontmann Mikael Åkerfeldt, den ich auf Ayreons Scheibe The Human Equation vor ein paar Jahren als Gastsänger zu schätzen gelernt habe.
Vor kurzem habe ich allerdings eher zufällig mal in das aktuelle Opeth-Album Watershed reingehört. Die CD dürfte für mich jetzt schon zu den Platten des Jahres gehören.
Hier sind zur Einstimmung Opeth live mit Coil, dem balladesken Opener auf Watershed: (Über den Button unten rechts kann man auf die HD-Version umschalten.)
(Youtube Direktlink Opeth Coil)
Das Album ist insgesamt angenehm abwechslungsreich, und die ruhigen Stücke wechseln sich mit einigen härteren ab. Mein persönliches Highlight ist ja der dritte Song "The Lotus Eater", der dem Genre des Progressive Death Metal über alle Maßen gerecht werden dürfte. Leider habe ich da kein qualitativ angemessenes Video auf Youtube oder anderen Video-Plattformen gefunden.
Wer die Chance hat da mal reinzuhören, dem kann ich nur empfehlen, sie zu nutzen.
Vor kurzem habe ich allerdings eher zufällig mal in das aktuelle Opeth-Album Watershed reingehört. Die CD dürfte für mich jetzt schon zu den Platten des Jahres gehören.
Hier sind zur Einstimmung Opeth live mit Coil, dem balladesken Opener auf Watershed: (Über den Button unten rechts kann man auf die HD-Version umschalten.)
(Youtube Direktlink Opeth Coil)
Das Album ist insgesamt angenehm abwechslungsreich, und die ruhigen Stücke wechseln sich mit einigen härteren ab. Mein persönliches Highlight ist ja der dritte Song "The Lotus Eater", der dem Genre des Progressive Death Metal über alle Maßen gerecht werden dürfte. Leider habe ich da kein qualitativ angemessenes Video auf Youtube oder anderen Video-Plattformen gefunden.
Wer die Chance hat da mal reinzuhören, dem kann ich nur empfehlen, sie zu nutzen.
Dienstag, 20. Januar 2009
Links 0x07
- "Der Wortbruch ist Bestandteil der Politik"
Urban Priol im Interview mit der Sueddeutschen über Hessen. (via) - Die weißen Sümpfe von Wittmar
Telepolis Bericht über Asse II - Das Dateisystem ext4
Pro-Linux macht einen Performance-Test aktueller Dateisysteme, um zu sehen wie sich das neue ext4 im Vergleich schlägt. - Astronomy Picture of the Day
Jeden Tag ein neues Bild. Ich hab schon lange nicht mehr dort vorbeigeschaut, sollte ich wieder zur Gewohnheit werden lassen.
Die Bilder die von der NASA selber sind, stehen übrigens unter Public Domain. - McKinsey macht die Politik
Die Nachdenkseiten zu Rüttgers Deutschlandfonds. Falls noch jemand Illusionen darüber haben sollte, wer hierzulande der Souverän ist... - Kein Kommentar
Panorama Dokumentation über christliche Fundamentalisten. Meine Fresse...
Da muß direkt mal ein Kontervideo her: George Carlin - Religion is bullshit. - Sailing, around the world
Grandiose Fotos zum Thema Segeln.
Freitag, 16. Januar 2009
Backups and downs
Nachdem ich jetzt eine Zeitlang nach brauchbarer Backup-Software gesucht habe, fiel die Wahl heute auf rdiff-backup. Die Features entsprechen ziemlich genau unseren Anforderungen. Werde die Tage hoffentlich noch dazu kommen einen ausführlicheren Artikel dazu zu schreiben. Aber wollte trotzdem schonmal den Hinweis hier notiert haben.
Im übrigen habe ich die Seite hier um eine kleine Spielerei ergänzt, nämlich ein Umfrage-Plugin, wie man auf der rechten Seite sehen kann. Die erste Umfrage habe ich dann auch mal direkt zum Thema Backups eingestellt.
Desweiteren habe ich hier am Layout mal 2-3 kleinere Anpassungen vorgenommen. Seit der 1.4er Version von Serendipity ist ja Bulletproof das Standard-Framework für Themes geworden. Dokumentation ist leider spärlich vorhanden und man muß dort etwas auf der Seite suchen, um z.B. die Informationen zu finden, wie man benutzerdefinierte Änderungen ergänzen kann.
Im übrigen habe ich die Seite hier um eine kleine Spielerei ergänzt, nämlich ein Umfrage-Plugin, wie man auf der rechten Seite sehen kann. Die erste Umfrage habe ich dann auch mal direkt zum Thema Backups eingestellt.
Desweiteren habe ich hier am Layout mal 2-3 kleinere Anpassungen vorgenommen. Seit der 1.4er Version von Serendipity ist ja Bulletproof das Standard-Framework für Themes geworden. Dokumentation ist leider spärlich vorhanden und man muß dort etwas auf der Seite suchen, um z.B. die Informationen zu finden, wie man benutzerdefinierte Änderungen ergänzen kann.
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