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    <title>marcs blog - Artikel</title>
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    <description>Auf der Suche nach</description>
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    <pubDate>Sat, 14 Aug 2010 23:37:30 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: marcs blog - Artikel - Auf der Suche nach</title>
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    <title>sizeof-Checks zur Compilezeit</title>
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    <author>nospam@example.com (marc)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:27 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;55&quot; height=&quot;55&quot;  src=&quot;http://marc.k-fx.de/uploads/logos/glider.png&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;Ich bin letzte Woche über einen schicken C-Codeschnipsel gestolpert, dessen Quintessenz ich hier gerne im Detail festhalten möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wesentliche Knackpunkt hier ist der, daß sich mit folgendem Assert-Makro sizeof-Checks bereits zur Compilezeit machen lassen und nicht erst zur Laufzeit passieren:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;pre&gt;&lt;code&gt;#define CONCAT2(X,Y) X##Y&lt;br /&gt;
#define CONCAT(X,Y)  CONCAT2(X,Y)&lt;br /&gt;
#define MYASSERT(expr) \&lt;br /&gt;
  typedef char CONCAT(Assertion_In_Line_,__LINE__)[(expr)?1:-1]&lt;br /&gt;
MYASSERT(42 == sizeof(extVar));&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/blockquote&gt;Hübsch, nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber fangen wir mit den leichten Sachen an.&lt;br /&gt;
Die beiden ##-Zeichen in Zeile 1 sind ein Operator für den Präprozessor, die lediglich aus den beiden Strings X und Y einen String XY machen. Das function-like Makro CONCAT2 liefert also einen verbundenen String zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zeile zwei wird eine Indirektion hinzugefügt, indem CONCAT auf CONCAT2 gemappt wird. Dies ist notwendig, damit der Präprozessor das __LINE__ in Zeile 4 evaluiert, und nicht einfach das &quot;__LINE__&quot; als solches anhängt.&lt;br /&gt;
Eine schöne, detaillierte Erklärung für die Notwendigkeit dieser Indirektion gibt es &lt;a href=&quot;http://stackoverflow.com/questions/1489932/c-preprocessor-and-concatenation/1489985#1489985&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das __LINE__ ist ein vordefiniertes Makro und wird automatisch durch die Zeilennummer ersetzt, in der es verwendet wird. Wir verbinden in Zeile 4 also den Bezeichner &quot;Assertion_In_Line_&quot; mit der aktuellen Zeilennummer. Wenn das Assert zuschlägt, sehen wir in der Compiler-Meldung dann die Zeile, in der das passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zeile 3 wird jetzt unser Assert-Makro definiert. &quot;expr&quot; sollte eine Bedingung sein, die wahr oder falsch zurückliefert. Das wäre in diesem Fall später der sizeof-Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer es bis jetzt noch nicht erkannt hat: Zeile 4 enthält eine Array-Deklaration.&lt;br /&gt;
Das Array hätte in unserem Fall den Namen &quot;Assertion_In_Line_5&quot;, weil das __LINE__ wie gesagt durch die Zeile ersetzt und mit CONCAT an den Array-Namen angehängt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Größe des Arrays ist nun abhängig von dem übergebenen Ausdruck. Wir haben in den eckigen Klammern eine if-else Anweisung mittels Fragezeichen-Operator. Wenn der Ausdruck wahr ist, wird 1 zurückgegeben, ist er falsch, bekommt das Array eine Größe von -1.&lt;br /&gt;
Die Deklaration von Arrays mit negativer Größe ist in C aber nicht erlaubt und daher gibt es an dieser Stelle dann einen Compilerfehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal angenommen ich hätte jetzt eine externe Variable namens &quot;extVar&quot;, die nicht 42 Byte groß wäre, dann würde mir der GCC folgenden Fehler beim Kompilieren geben: &lt;blockquote&gt;test.c:5: error: size of array ‘Assertion_In_Line_5’ is negative&lt;/blockquote&gt; Der GCC gibt netterweise schon die Zeilennummer selber aus, d.h. man hätte sich das mit dem __LINE__ auch sparen können, aber so nett ist nicht jeder Compiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt zum Schluß noch eine Frage offen: Warum steht da ein typedef und nicht eine ganz normale Array-Deklaration?&lt;br /&gt;
Der Grund ist der, daß ein typedef keinen Platz im Kompilat belegt. Wenn das Assert nicht zuschlägt, hätten wir im kompilierten Binary eventuell mehrere Assertion_In_Line_* Arrays mit jeweils einer Größe von einem Byte enthalten. Durch das typedef wird diese Platz-Verschwendung vermieden.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 15 Aug 2010 01:36:00 +0200</pubDate>
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    <category>c</category>
<category>code</category>
<category>programmierung</category>
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    <title>Ende einer Freundschaft</title>
    <link>http://marc.k-fx.de/archives/77-Ende-einer-Freundschaft.html</link>
            <category>Artikel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (marc)</author>
    <content:encoded>
    Aus aktuellem Anlaß möchte ich mal eine kleine, persönliche Geschichte erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt ungefähr zehn Jahre her, daß ich einem langjährigen und guten Freund die Freundschaft gekündigt habe.&lt;br /&gt;
Wir kannten uns von kleinauf, sind zusammen groß geworden und haben viel zusammen erlebt. Es war eine schöne Zeit, an die ich manchmal gerne zurückdenke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber irgendwann stellte ich fest, daß sich sein Verhalten mir gegenüber mit der Zeit änderte. Ich bemerkte, daß er hin und wieder anfing mich zu belügen, daß er mich nicht mehr ernst nahm oder daß er mir Sachen versprach, die er nie einhielt.&lt;br /&gt;
Anfangs waren es nur Kleinigkeiten, und ich habe darüber einfach hinweggesehen und mir nichts weiter dabei gedacht. Jeder hat schließlich so seine Macken, und im großen und ganzen waren wir sonst immer noch gute Freunde. Wenn ich ihn brauchte, war er trotz alledem jederzeit für mich da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei meinen sonstigen Freunden und Bekannten war er ein gern gesehener Gast, und ist er teilweise auch heute noch. Da sich diese an seinen Macken nicht störten, machte ich mir über sein Verhalten damals auch nicht weiter Gedanken. Außerdem war er ein sehr guter Allein-Unterhalter, immer einen Witz auf den Lippen und man hatte meistens Spaß in seiner Gesellschaft, das muß ich ihm zugute halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings wurde sein Verhalten im Laufe der Jahre immer schlimmer, und es ließ sich von mir einfach nicht mehr tolerieren. Er begann zu lügen, sobald er den Mund aufmachte. Er versuchte Leute gegeneinander auszuspielen, wenn es ihm in den Kram paßte, und er hat nie einen Fehler eingestanden oder sich entschuldigt. Die Arroganz und Hartnäckigkeit, mit der er versuchte anderen seinen Lebensstil aufzuzwingen, war schon fast unerträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich dann vor zehn Jahren in eine andere Stadt gezogen bin, habe ich den Schlußstrich gezogen, ihm klipp und klar gesagt, daß ich mit ihm nichts mehr zu tun haben will, wenn er sein Verhalten nicht ändert, und jeglichen Kontakt abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ließ es sich in den vergangenen zehn Jahren aber dennoch nicht immer vermeiden, ihm aus den Weg zu gehen, z.B. wenn wir beide bei Bekannten zu Gast waren. Und jedesmal wenn ich ihm wieder begegne, bin ich froh damals die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Ich bin jedesmal fassungslos, wenn ich sehe wie offensichtlich und plump er seine Mitmenschen mittlerweile für dumm verkauft, ihnen dreist in&#039;s Gesicht lügt und damit auch noch durchkommt. Aber er kann sich nunmal gut verkaufen und das scheint vieles wieder wettzumachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man sich bei anderen über sein Verhalten beschwert, erntet man teilweise zwar Zustimmung aber meistens dann doch nur ein Schulterzucken. Das sei nunmal seine Art, hab dich doch nicht so, heißt es dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verlange von niemandem es mir in meiner Entscheidung gleichzutun, das muß jeder selber wissen.&lt;br /&gt;
Aber ich bin wirklich heilfroh, daß ich dem ganzen Theater vor zehn Jahren ein Ende gesetzt habe. Und ich sehe mich jedesmal wieder auf&#039;s Neue darin bestätigt wenn ich ihm begegne, daß es damals die richtige Entscheidung war, den Fernseher endgültig aus meiner Wohnung zu verbannen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 09 Aug 2010 01:02:00 +0200</pubDate>
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    <title>Nudelsalat Rezept</title>
    <link>http://marc.k-fx.de/archives/76-Nudelsalat-Rezept.html</link>
            <category>Artikel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (marc)</author>
    <content:encoded>
    Ich muß hier mal kurz das Rezept für einen Nudelsalat notieren. Für Fotos war es leider schon zu spät, die folgen beim nächsten Mal. &lt;img src=&quot;http://marc.k-fx.de/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zutaten:&lt;ul&gt;&lt;li&gt;500g Nudeln (die geringelten, Eliche)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;2 Dosen Mandarinen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 Dose Ananas (gewürfelt)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 Dose Erbsen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 Dose Mais&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 rote Paprika&lt;/li&gt;&lt;li&gt;4 Eier&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 kl. Glas Miracle Whip&lt;/li&gt;&lt;li&gt;250g Joghurt&lt;/li&gt;&lt;li&gt;etwas kleingehackte Petersilie&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Zubereitung:&lt;br /&gt;
Am besten fängt man einen Tag vorher (abends) mit der Zubereitung an, der Salat sollte eine Weile im Kühlschrank ziehen.&lt;br /&gt;
Die Nudeln 2-3 Minuten weniger lang kochen, als auf der Packung angegeben, al dente ist schon zu weich. Anschließend unter kaltem Wasser abkühlen und gut abtropfen lassen.&lt;br /&gt;
Die Paprike in kleine Stückchen schneiden. Die Dosen abschütten, nur den Mandarinensaft in einem Glas auffangen, den Ananas-Saft auch wenn man ihn trinken möchte. Die Eier hart kochen, pellen und kleinschneiden.&lt;br /&gt;
Alles in eine sehr große Schüssel geben, von der Menge her ist das nicht gerade wenig, und gut umrühren. Wenn der Salat zu trocken aussieht, einen Schluck vom Mandarinensaft hinzugeben.&lt;br /&gt;
Die Schüssel abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Morgen noch einmal umrühren und bei Bedarf noch einen Schluck vom Mandarinensaft hinzugeben. Die Nudeln haben mittlerweile einiges an Feuchtigkeit aufgesaugt und sind auch nicht mehr al dente. &lt;br /&gt;
Dann wieder abdecken und bis zum Servieren im Kühlschrank lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Appetit! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 08 Aug 2010 22:46:00 +0200</pubDate>
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    <category>alltag</category>
<category>kochen</category>
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    <title>Seitan alle da?</title>
    <link>http://marc.k-fx.de/archives/73-Seitan-alle-da.html</link>
            <category>Artikel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (marc)</author>
    <content:encoded>
    Letztes Wochenende stand hier experimentelles Kochen auf dem Plan. Ich hatte noch eine fast volle Packung Mehl, dessen zeitliche Distanz zum Haltbarkeitsdatum langsam wieder größer wurde, und da ich vor einiger Zeit rausgefunden habe, daß es ein Gericht namens Seitan (Weizen-Gluten) gibt und man das aus Weizenmehl einfach selber herstellen kann, war klar was gekocht wurde. Das Mehl mußte schließlich weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist Seitan? Seitan ist im Prinzip das, was vom Mehl übrigbleibt, nachdem man die Stärke ausgewaschen hat. Also das Zeug, was einen Teig zusammenhält. Eine anschauliche Anleitung zur Seitan-Zubereitung habe ich &lt;a href=&quot;http://www.vegan-central.de/foren/board_entry.php?id=26689&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; gefunden. Ich habe mich selber aber nur relativ grob an dieser Anleitung orientiert.&lt;br /&gt;
Das Waschen ging ohne Sieb in einer großen Schüssel auch ganz gut und für das Kochen fehlten mir die Kochbeutel. Den Gewürz-Sud habe ich auch frei zusammengemischt, abhängig von den vorhandenen Vorräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehlmenge betrug ungefähr 800g, etwas über einen halben Liter Wasser dazu und das nach obiger Anleitung 1 Stunde bei Zimmertemperatur und dann nochmal 8 Stunden im Kühlschrank stehen lassen. Danach ging es an&#039;s Auswaschen wonach folgender ca. 250g schwerer Seitan-Klumpen zurückblieb:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://marc.k-fx.de/uploads/images/seitan_gewaschen.png&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:16 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;104&quot;  src=&quot;http://marc.k-fx.de/uploads/images/seitan_gewaschen.serendipityThumb.png&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Ich gebe zu, appetitliches Aussehen ist etwas anderes, und von der Konsistenz her hat es Ähnlichkeit mit einem Gummiball, aber das wird sich noch ändern. (Habe ich zumindest an diesem Zeitpunkt gehofft. &lt;img src=&quot;http://marc.k-fx.de/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Gewürzsud habe ich ungefähr 100ml Sojasoße sowie einige Gewürze in einem Liter Wasser aufgekocht. Der Seitan wurde in handlichere Stücke zerteilt und danach eine halbe Stunde gekocht.&lt;br /&gt;
Ohne die Kochbeutel-Variante nehmen die Seitan-Stückchen im Wasser allerdings noch einiges an Volumen zu, der Topf sollte also nicht zu allzu klein sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beilage wollte ich eine Zucchini-Pfanne machen. Hierfür etwas Oliven-Öl in eine Pfanne, eine Zwiebel kleinschneiden, eine (kleine) Zucchini in halbe Scheiben zerteilen, sowie eine kleine Dose Champignons in die Pfanne geben und schonmal andünsten.&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://marc.k-fx.de/uploads/images/pfanne1.png&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:19 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;99&quot;  src=&quot;http://marc.k-fx.de/uploads/images/pfanne1.serendipityThumb.png&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile sollten die Seitanstücke auch fertig gekocht sein:&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://marc.k-fx.de/uploads/images/seitan_gekocht.png&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:17 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;96&quot;  src=&quot;http://marc.k-fx.de/uploads/images/seitan_gekocht.serendipityThumb.png&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Da diese durch das Kochen doch recht groß geworden sind, werden diese auch noch einmal halbiert und kommen dann mit in die Pfanne.&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://marc.k-fx.de/uploads/images/pfanne2.png&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:20 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;93&quot;  src=&quot;http://marc.k-fx.de/uploads/images/pfanne2.serendipityThumb.png&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Jetzt wird das alles nochmal ein paar Minuten gebraten. Ich mußte leider feststellen, daß die Seitanstücke sich nicht knusprig braten ließen, da sie einfach zu viel Wasser aufgesogen hatten. Mit der Kochbeutel-Variante hätte das vermutlich etwas anders ausgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich als weitere Beilage nur eine Hockenheimer Stange hatte(Baguette mit Pepperoni-Stückchen, unbedingt mal ausprobieren, wenn $Bäcker so etwas anbietet) und mir das so insgesamt etwas zu trocken war, habe ich noch eine Packung Bratensoße (Blasphemie!) hinzugegeben, die ich vorher mit 250ml des übriggebliebenen Gewürz-Suds verrührt habe.&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://marc.k-fx.de/uploads/images/pfanne3.png&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:21 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;94&quot;  src=&quot;http://marc.k-fx.de/uploads/images/pfanne3.serendipityThumb.png&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Das ganze dann nochmal 2 Minuten aufkochen lassen und umrühren, et voilà, fertig.&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://marc.k-fx.de/uploads/images/seitan_fertig.png&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:18 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;96&quot;  src=&quot;http://marc.k-fx.de/uploads/images/seitan_fertig.serendipityThumb.png&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Vom Geschmack her hat die Sojasoße leider sehr dominiert, was mir persönlich nicht so zugesagt hat, hier wäre weniger mehr gewesen. Aber gerade bei dem Gewürz-Sud hat man ja beliebig viele Kombinationsmöglichkeiten, um den Geschmack zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
Experimentiertechnisches Potential ist definitiv vorhanden. &lt;img src=&quot;http://marc.k-fx.de/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 10 Jul 2010 00:19:00 +0200</pubDate>
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    <title>BRD GmbH</title>
    <link>http://marc.k-fx.de/archives/75-BRD-GmbH.html</link>
            <category>Artikel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (marc)</author>
    <content:encoded>
    Wenn einem die Produkte, Dienstleistungen oder das Geschäftsgebahren einer Firma nicht gefallen, so hat man als Konsument bekanntermaßen die Möglichkeit mit seinem Geldbeutel abzustimmen und keine Dienste oder Produkte dieser Firma zu kaufen, kurz: sie wird boykottiert. Nach den Regeln der Marktwirtschaft müßte diese Firma sich also entsprechend anpassen, wenn sie im Markt überleben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gibt es allerdings ein Gebahren einer bestimmten Berufsgruppe hierzulande, bei der diese Möglichkeit nicht funktioniert. Die Hälfte der Bevölkerung entgegnet dieser Berufsgruppe mit dem Boykott von Wahlen, aber das scheint bisher zumindest nicht zu fruchten.&lt;br /&gt;
Desweiteren hat man auch keine Möglichkeit mit seinem Geldbeutel abzustimmen. Dem Finanzamt-Mitarbeiter dürfte man wohl nur ein spöttisches Grinsen entlocken, wenn man in seiner Steuererklärung fordert, daß der prozentuale Anteil, der für die Politiker-Gehälter ausgegeben wird, doch bitte wieder zurückgezahlt werden soll.&lt;br /&gt;
Wir haben hier also ganz eindeutig eine Wettbewerbsverzerrung, in dem eine einzelne Berufsgruppe sich einen unfairen Wettbewerbsvorteil verschafft, um nicht zu sagen eine Monopolstellung ausübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle also ein Aufruf an die FDP und alle anderen &lt;i&gt;der-freie-Markt-wird&#039;s-schon-regeln&lt;/i&gt;-Protagonisten. Kehrt mit euren eigenen Regeln vor der eigenen Tür und koppelt die Politiker-Gehälter an die Wahlbeteiligung. Das wäre gleichzeitig auch eine hervorragende Sparmöglichkeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Bange, bei 0% Wahlbeteiligung müßt ihr dann nicht verhungern, Hartz4 steht auch euch zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Allerdings solltet ihr dann besser nicht krank werden. Aber wem sag ich das. Ihr wißt ja eh am Besten, wie es um das Gesundheitssystem steht.&lt;br /&gt;
Insbesondere sie, &lt;a href=&quot;http://feynsinn.org/?p=3875&quot;&gt;Herr Rösler&lt;/a&gt;, nicht wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;font-size:0.7em&quot;&gt;&lt;i&gt;Addendum: Die Bezeichnung &quot;BRD GmbH&quot; habe ich neulich in einer Diskussion gelesen. Ich weiß leider nicht mehr wo, aber ich fand das so passend, daß ich das hier einfach mal für den Titel übernommen habe. An dieser Stelle ein Danke an den Diskutanten für die Idee.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 08 Jul 2010 23:19:00 +0200</pubDate>
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    <title>Gnash-Versuch</title>
    <link>http://marc.k-fx.de/archives/72-Gnash-Versuch.html</link>
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    <author>nospam@example.com (marc)</author>
    <content:encoded>
    Da es für das Adobe Flash Plugin in der Version &lt;i&gt;Schweizer Käse&lt;/i&gt; kein Update für 64-Bit Linux-Systeme gibt, hatte ich dieses Plugin nach Bekanntwerden der &lt;a href=&quot;http://blog.fefe.de/?ts=b2ef379a&quot;&gt;eklatanten Lücken&lt;/a&gt; erstmal deinstalliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hindert natürlich niemanden daran mir weiterhin Links auf Youtube-Videos oder ähnliches zu schicken &lt;img src=&quot;http://marc.k-fx.de/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; , also wollte ich gerade einnmal &lt;a href=&quot;http://gnashdev.org/&quot;&gt;Gnash&lt;/a&gt; ausprobieren, eine freie Alternative zu Adobes Trashplayer. Die Umgebung ist hier ein 64-Bit &lt;a href=&quot;http://www.archlinux.org/&quot;&gt;Arch Linux&lt;/a&gt; System und Gnash findet sich dort auch in aktueller Version im Repository.&lt;br /&gt;
Ein &lt;code&gt;pacman -S gnash&lt;/code&gt; hat allerdings keinerlei Auswirkung auf das Firefox-Verhalten, das Plugin ist für diesen schlicht nicht vorhanden. Lösung ist die zusätzliche Installation des Pakets &lt;code&gt;gnash-gtk&lt;/code&gt;. Et voila, Firefox erkennt das Plugin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Test wird mit einem beliebigen Youtube-Video durchgeführt. Das Video wird zwar abgespielt, allerdings erscheint eine Fehlermeldung, daß der Audio-Stream nicht dekodiert werden kann. Gnash verwendet das &lt;a href=&quot;http://gstreamer.freedesktop.org/&quot;&gt;GStreamer Framework&lt;/a&gt; und für den verwendeten Audio-Stream fehlten letztendlich die &lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://gstreamer.freedesktop.org/modules/gst-plugins-bad.html&quot;&gt;Bad Plugins&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;, welche hier noch nicht installiert waren.&lt;br /&gt;
Ein weiteres &lt;code&gt;pacman -S gstreamer0.10-bad-plugins&lt;/code&gt; zur Installation des Plugin-Pakets inklusive entsprechend mitinstallierter Dependencies löst auch dieses Problem und das Video wird wie erwartet abgespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mittelfristige Lösung, bis Youtube endlich vollständig auf HTML5 umsteigt, ist Gnash hier demnach vollkommen ausreichend und gerade auf 64-Bit Systemen eine vermutlich sicherere Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Update:&lt;/b&gt;Es gibt doch noch weitere Probleme, so funktionieren nur eingebettete Videos, aber direkt auf Youtube abspielen kann ich nicht. Scheint ein Problem mit Cookies oder ähnlichem zu sein. Wär ja auch zu schön gewesen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 27 Jun 2010 11:34:00 +0200</pubDate>
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    <category>flash</category>
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    <title>FreeNAS 0.7</title>
    <link>http://marc.k-fx.de/archives/64-FreeNAS-0.7.html</link>
            <category>Artikel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (marc)</author>
    <content:encoded>
    Das auf FreeBSD basierende NAS-System &lt;a href=&quot;http://www.freenas.org&quot;&gt;FreeNAS 0.7&lt;/a&gt;, Codename Khasadar, ist heute released worden. (Das Announcement-Datum auf der FreeNAS-Seite ist &lt;a href=&quot;http://sourceforge.net/apps/phpbb/freenas/viewtopic.php?t=4565&quot;&gt;inkorrekt&lt;/a&gt;.)&lt;br /&gt;
Neben generellen Updates der eingesetzten Software (Samba, lighttpd, ProFTPD, etc.) gab es auch einige nicht unwichtige Bugfixes. So läßt sich jetzt endlich Unison über die WebGUI auch mit ZFS Shares verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie es mit FreeNAS in Zukunft weitergeht ist allerdings derzeit &lt;a href=&quot;http://sourceforge.net/apps/phpbb/freenas/viewtopic.php?t=3966&quot;&gt;etwas ungewiß&lt;/a&gt;. So ist der Hauptentwickler Volker mit dem FreeBSD Unterbau und der Build-Umgebung unzufrieden und entwickelt parallel an einer Linux-basierten Alternative namens &lt;a href=&quot;http://corenas.sourceforge.net/&quot;&gt;coreNAS&lt;/a&gt;, wovon das erste Prototyp-Release schätzungsweise in zwei Monaten erwartet wird.&lt;br /&gt;
Viele Nutzer die derzeit ein NAS mit ZFS verwenden sind bezüglich dieser Ankündigungen verständlicherweise nur bedingt begeistert. Es wurde aber versprochen, daß Freenas weiterhin gewartet wird, allerdings werden wohl keine Neuerungen und Erweiterungen mehr entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht sehen wir ja doch bald einen nicht auf Fuse aufgesetzten &lt;a hreF=&quot;http://kqinfotech.wordpress.com/2009/10/23/hello-world/&quot;&gt;ZFS Port für Linux&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 08 Nov 2009 20:41:22 +0100</pubDate>
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    <category>backup</category>
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    <title>Dream Theater live in München</title>
    <link>http://marc.k-fx.de/archives/60-Dream-Theater-live-in-Muenchen.html</link>
            <category>Artikel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (marc)</author>
    <content:encoded>
    Dienstag Abend waren wir auf dem &lt;a href=&quot;http://www.dreamtheater.net&quot;&gt;Dream Theater&lt;/a&gt; Konzert im &lt;a href=&quot;http://www.tollwood.de&quot;&gt;Tollwood&lt;/a&gt; in München. Mir war zwar schon länger bekannt, daß die dort spielen, aber die Entscheidung dort hin zu fahren, fiel erst am Montag. Glücklicherweise gab es noch Karten an der Abendkasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren leider ein paar Minuten zu spät dran, ich hatte aber auch nicht damit gerechnet, daß die den Zeitplan minutiös einhalten würden. Um Punkt 19 Uhr fing &lt;a href=&quot;http://www.nealmorse.com/&quot;&gt;Neal Morse&lt;/a&gt; mit seiner Band an, und wir hörten sie schon spielen, als wir noch auf dem Weg zum Tollwood waren.&lt;br /&gt;
Wohlbekannte Klänge leiteten uns den Weg, hätte ich&#039;s nicht besser gewußt, hätte ich gesagt dort spielt &lt;a href=&quot;http://www.spocksbeard.com/&quot;&gt;Spock&#039;s Beard&lt;/a&gt;, ein Sound wie damals, als Neal dort noch Frontmann war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festzelt war um kurz nach sieben ungefähr halb voll, aber das sollte sich noch sehr schnell ändern.&lt;br /&gt;
Neal ist immer noch der charismatische Sänger/Keyboarder wie damals, und man merkt ihm von der ersten Sekunde an, wie sehr er in seiner Musik aufgeht und was ihm die Bühne bedeutet.&lt;br /&gt;
Leider, leider, leider war der Auftritt viel zu kurz. Um den straffen Zeitplan zu halten, durften sie nur eine halbe Stunde spielen, und mußten dann bereits die Bühne verlassen, damit umgebaut werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden halben Stunde füllte sich das Zelt bis in die hintersten Reihen. Das Publikum vertreibte sich die Zeit damit den Leuten vom Soundcheck zu applaudieren oder einfach so in prophylaktische Jubelstürme auszubrechen. &lt;img src=&quot;http://marc.k-fx.de/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Minute um 20 Uhr fingen dann Dream Theater an. Der Opener war diesmal &lt;i&gt;In The Presence Of Enemies Pt.1&lt;/i&gt; von der &lt;i&gt;Systematic Chaos&lt;/i&gt;. Am Anfang war der Sound im Zelt etwas leise, so daß es das Publikum geschafft hat, die Musik zu übertönen, das haben die Tontechniker allerdings schnell in den Griff bekommen.&lt;br /&gt;
Anmerkung am Rande, falls es jemand nicht weiß: Jedes Dream Theater Konzert ist einzigartig was die Setlist betrifft. Mike Portnoy führt seit Jahren Buch darüber, welche Setlist in welcher Stadt aufgeführt wurde, um zu verhindern, daß irgendwann ein doppeltes Set gespielt wird, was einem vorherigen Konzert gleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zufälligerweise erschien am Dienstag auch das neue Album &lt;i&gt;Black Clouds &amp;amp; Silver Linings&lt;/i&gt;. Von dieser CD haben sie aber nur den Song &lt;i&gt;A Rite Of Passage&lt;/i&gt; gespielt, von dem vorab schon das Musik-Video veröffentlicht wurde (in dem der Song auch leicht gekürzt ist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;420&quot; height=&quot;346&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.roadrunnerrecords.com/widgets/videoplayer_swf/2462&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.roadrunnerrecords.com/widgets/videoplayer_swf/2462&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;420&quot; height=&quot;346&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten einen einigermaßen guten Platz relativ mittig, so daß man alles sehen konnte und auch die Akustik war in Ordnung. Ein paar Fotos habe ich noch gemacht, die aber leider etwas unscharf geworden sind.&lt;br /&gt;
Ansonsten kann man zu dem Konzert nicht viel sagen ohne hier seitenlange Lobhudeleien vom Stapel zu lassen, die Jungs muß man einfach mal live erlebt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.k-fx.de/files/dt_mu_230609/dt_mu_230609 004.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.k-fx.de/files/dt_mu_230609/thumb_dt_mu_230609 004.jpg&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.k-fx.de/files/dt_mu_230609/dt_mu_230609 005.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.k-fx.de/files/dt_mu_230609/thumb_dt_mu_230609 005.jpg&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.k-fx.de/files/dt_mu_230609/dt_mu_230609 006.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.k-fx.de/files/dt_mu_230609/thumb_dt_mu_230609 006.jpg&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.k-fx.de/files/dt_mu_230609/dt_mu_230609 010.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.k-fx.de/files/dt_mu_230609/thumb_dt_mu_230609 010.jpg&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hatten sich auch Dream Theater an den engen Zeitplan zu halten und mußten um 22 Uhr die Zelte abbrechen, so daß sie nur 2 Stunden gespielt haben.&lt;br /&gt;
Einerseits schade, andererseits verständlich, da das Zelt so gut wie keine Schalldämmung hatte, und man sie vermutlich meilenweit gehört hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Auseinandersetzung des abreisenden Publikums mit dem Parktiket-Automaten des Parkhauses, der mit dem Regenwetter wohl nicht ganz klarkam und bei einigen Leuten meinte er müßte die Tickets und das Geld behalten, kam ein sichtlich gestreßter Mitarbeiter angerannt, um die Schranke manuell aufzumachen und das Hup-Konzert zu beenden. &lt;img src=&quot;http://marc.k-fx.de/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 25 Jun 2009 02:01:00 +0200</pubDate>
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    <title>Here Be Dragons</title>
    <link>http://marc.k-fx.de/archives/58-Here-Be-Dragons.html</link>
            <category>Artikel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (marc)</author>
    <content:encoded>
    ist nicht nur das Motto des diesjährigen &lt;a href=&quot;http://events.ccc.de/congress/2009/&quot;&gt;26C3&lt;/a&gt; sondern auch ein sehenswerter Film von Brian Dunning.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter &lt;a href=&quot;http://herebedragonsmovie.com&quot;&gt;http://herebedragonsmovie.com&lt;/a&gt; kann man sich den unter &lt;a href=&quot;http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/us/&quot;&gt;dieser CC Lizenz&lt;/a&gt; freigegebenen Film ansehen oder herunterladen. Es gibt auch einen Stream mit &lt;a href=&quot;http://www.overstream.net/view.php?oid=synmifrhsxeu&quot;&gt;deutschen Untertiteln&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worum geht es in dem Film?&lt;br /&gt;
Brian Dunning betreibt einen Podcast namens &lt;a href=&quot;http://skeptoid.com/&quot;&gt;Skeptoid&lt;/a&gt;, in dem er diverse Pseudo-Wissenschaften und irrationale Auffassungen auseinandernimmt. Um ein größeres Publikum zu erreichen hat er zur gleichen Thematik diesen Film produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er versucht hier Tips zu geben, wie man moderne Scharlatanerie entlarven kann. Er beschreibt anhand welcher Tricks Glaubwürdigkeit vorgetäuscht wird und wie man Scheinargumenten begegnen kann. Schwerpunkte in dem Film sind Verschwörungstheorien und medizinische Heilmethoden.&lt;br /&gt;
So führt er die Homöopathie mit einfachsten mathematischen Beweisen ad absurdum, ebenso vermeintlich paranormale Zufälle. Auch an der Naturheilkunde läßt er kein gutes Haar.&lt;br /&gt;
Diese Pseudo-Wissenschaften stehen seiner Meinung nach in klarem Kontrast zu wirklich wissenschaftlichem Fortschritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer seinen gesunden Menschenverstand mit einer Portion Skepsis schärfen möchte, dem seien diese 40 Minuten wärmstens empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mir erlaubt die HD-Variante des Films (ohne Untertitel) &lt;a href=&quot;http://k-fx.de/files/Here_Be_Dragons.m4v&quot;&gt;hier zu spiegeln&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;a href=&quot;http://identi.ca/notice/5147949&quot;&gt;via&lt;/a&gt;) 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 18 Jun 2009 01:26:00 +0200</pubDate>
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<category>medizin</category>
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    <title>Perl Schnipsel</title>
    <link>http://marc.k-fx.de/archives/55-Perl-Schnipsel.html</link>
            <category>Artikel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (marc)</author>
    <content:encoded>
    Ich bin heute über eine interessante Möglichkeit gestolpert, um in Perl Array-Elemente zu indizieren, deren Position zur Laufzeit unbekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat zum Beispiel folgendes Array:&lt;blockquote&gt;&lt;pre&gt;&lt;code&gt;my @array = (&quot;Apfel&quot;, &quot;Birne&quot;, &quot;Banane&quot;, &quot;Tomate&quot;);&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/blockquote&gt;Angenommen dieses Array wurde dynamisch zur Laufzeit erzeugt, die Elemente liegen an unbekannten Indizes und man möchte nun auf einzelne Elemente direkt zugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt über das ganze Array in einer Schleife zu iterieren, dann zu prüfen ob das Element mit dem gesuchten übereinstimmt und währenddessen einen Zähler inkrementieren um die Position zu erhalten, kann man auch folgendes machen:&lt;blockquote&gt;&lt;pre&gt;&lt;code&gt;my %hash;&lt;br /&gt;
@hash{@array} = (0..$#array);&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/blockquote&gt;Dieser kurze Codeschnipsel legt einen Hash an, mit den Array-Elementen als Key und den zugehörigen Indizes als Value.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://search.cpan.org/dist/Data-Dumper/Dumper.pm&quot;&gt;Data::Dumper&lt;/a&gt; würde folgendes ausgeben:&lt;blockquote&gt;&lt;pre&gt;&lt;code&gt;$VAR1 = {&lt;br /&gt;
          &#039;Banane&#039; =&gt; 2,&lt;br /&gt;
          &#039;Apfel&#039; =&gt; 0,&lt;br /&gt;
          &#039;Tomate&#039; =&gt; 3,&lt;br /&gt;
          &#039;Birne&#039; =&gt; 1&lt;br /&gt;
        };&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/blockquote&gt;Um nun beispielsweise die Birne aus dem Array zu löschen reicht ein &lt;blockquote&gt;&lt;pre&gt;&lt;code&gt;delete $array[$hash{&quot;Birne&quot;}];&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
(Notiz am Rande: &lt;a href=&quot;http://perldoc.perl.org/functions/delete.html&quot;&gt;delete&lt;/a&gt; setzt das Element am Birnen-Index nur auf &lt;i&gt;undef&lt;/i&gt;. Mit &lt;a href=&quot;http://perldoc.perl.org/functions/splice.html&quot;&gt;splice&lt;/a&gt; würde das Element komplett entfernt werden, aber dann müßte man den Index-Hash neu erstellen, weil die verbleibenden Array-Elemente die Lücke füllen.)&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 17 Jun 2009 00:46:00 +0200</pubDate>
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    <category>code</category>
<category>perl</category>
<category>programmierung</category>
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    <title>PSYC at 7t9</title>
    <link>http://marc.k-fx.de/archives/50-PSYC-at-7t9.html</link>
            <category>Artikel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (marc)</author>
    <content:encoded>
    In den letzten Wochen haben wir (also &lt;a href=&quot;http://mette.org&quot;&gt;Jan&lt;/a&gt; und ich) uns etwas mit &lt;a href=&quot;http://about.psyc.eu&quot;&gt;PSYC&lt;/a&gt; beschäftigt.&lt;br /&gt;
PSYC beschreibt allgemein gesagt ein Protokoll für eine dezentrale Kommunikations-Infrastruktur. Vergleichbar mit XMPP (Jabber) oder IRC. Allerdings gibt es ein paar wesentliche Unterschiede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum einen ist PSYC wie gesagt dezentral. Das heißt wenn man sich auf einem PSYC-Server befindet, kann man sich auch mit Benutzern auf anderen PSYC-Servern unterhalten oder Chaträume auf anderen Servern betreten. Und wer möchte kann sich auch seinen eigenen PSYC-Server aufsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desweiteren kann ein PSYC-Server als Schnittstelle in andere Netze dienen. Theoretisch kann man sich also mit einem IRC-Client auf einen PSYC-Server verbinden und sich dann mit jemandem auf einem XMPP-Server unterhalten. (Praktisch derzeit nur bedingt, aber dazu später mehr.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PSYC unterstützt &lt;a href=&quot;http://about.psyc.eu/Multicast&quot;&gt;Multicasting&lt;/a&gt;, d.h. grob gesagt, daß Daten an mehrere Nutzer nur einmal verschickt werden, was für Skalierbarkeit nicht gerade unwichtig ist. So mancher Admin eines Jabber-Servers kann da ein Lied von singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chaträume, sogenannte Places, sind beliebig &lt;a href=&quot;http://about.psyc.eu/Create_place&quot;&gt;programmierbar&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen vier exemplarischen Features haben wir jetzt gerade begonnen an der Oberfläche von PSYC zu kratzen. Auf &lt;a href=&quot;http://about.psyc.eu&quot;&gt;about.psyc.eu&lt;/a&gt; findet sich eine unglaubliche Fülle an Informationen. Man kann dort durchaus mehrere Tage oder Wochen mit Lesen verbringen und entdeckt minütlich etwas Neues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich oben schonmal kurz erwähnt hab, daß jeder einen eigenen PSYC-Server aufsetzen kann, haben wir das natürlich auch gemacht. &lt;img src=&quot;http://marc.k-fx.de/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Dieser läuft derzeit im Testbetrieb unter &lt;a href=&quot;http://www.7t9.net&quot;&gt;7t9.net&lt;/a&gt; (ja, die Seite dort ist derzeit sehr spartanisch aber das wird noch besser...)&lt;br /&gt;
Die Server-Implementierung hört übrigens auf den Namen &lt;a href=&quot;http://www.psyced.org/&quot;&gt;psyced&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist natürlich die große Frage, mit welchen Clients man sich auf diesen Server verbindet. Zum einen funktioniert erstmal jeder IRC-Client, da psyced auch IRC spricht, auch wenn diese Clients natürlich nicht alle PSYC-Features unterstützen. Hierfür wären 7t9.net mit Port 6668 derzeit die nötigen Verbindungsdaten.&lt;br /&gt;
Getestet habe ich bisher mit Xchat, Chatzilla und irssi, welche soweit keine Probleme im Zusammenspiel mit psyced machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weiteren Client kann man übrigens auch &lt;a href=&quot;http://about.psyc.eu/Telnet&quot;&gt;Telnet&lt;/a&gt; verwenden (oder kompatible Mud-Clients), welches man auf Port 2323 dirigieren muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise sollten auch XMPP-Clients wie z.B. Psi oder Pidgin ohne weiteres funktionieren, allerdings ist dieses Feature derzeit etwas verbugged und nicht zu empfehlen (es sei denn man möchte beim Debuggen helfen &lt;img src=&quot;http://marc.k-fx.de/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; ).&lt;br /&gt;
Implizit bedeutet das wie oben schonmal erwähnt, daß z.B. jeder der sich via Telnet einloggt auch direkt über XMPP erreichbar wäre. Ich finde das Konzept einfach genial. &lt;img src=&quot;http://marc.k-fx.de/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Auswahl über diverse Clients liefert die &lt;a href=&quot;http://about.psyc.eu/Snapshot&quot;&gt;Snapshot-Seite&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desweiteren liefert psyced ein &lt;a href=&quot;http://www.7t9.net:44444/&quot;&gt;Online-Handbuch&lt;/a&gt; mit, in dem man die wichtigsten Kommandos nachschlagen kann. Das dort verlinkte Chat Applet funktioniert derzeit übrigens nicht, spart Euch die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das soll jetzt erstmal als kleinere Einführung reichen. Wer mehr wissen will, findet wie gesagt auf der offiziellen Seite mehr als genug Lesestoff, ansonsten wird in der nächsten Zeit hier auch noch einiges an Informationen gesammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Fragen oder Kommentaren entweder hier im Blog kommentieren oder auf unserem PSYC-Server. Neue Nutzer landen automatisch im Raum #RendezVous (war die default-Einstellung, ich habe mir den Namen nicht ausgedacht. &lt;img src=&quot;http://marc.k-fx.de/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; ), private Nachrichten können auch dort direkt an mich gesendet werden ( psyc://7t9.net/~marc ). Da Wochenende ist, werde ich mit Sicherheit nicht permanent an der Tastatur sitzen, aber ich lese die Nachrichten, wenn ich wieder da bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß nochmal kurz der Hinweis, daß es sich wie gesagt um einen Testbetrieb handelt und ich mir die Freiheit nehme den Server auch mal ohne Vorwarnung neuzustarten. Andererseits läuft der Server jetzt auch schon mehrere Tage stabil am Stück. &lt;img src=&quot;http://marc.k-fx.de/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 27 Feb 2009 19:18:58 +0100</pubDate>
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    <title>&quot;Wenn es Silvester schneit,</title>
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            <category>Artikel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (marc)</author>
    <content:encoded>
    &lt;i&gt;ist Neujahr nicht weit.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
Von dieser Tatsache wußte schon Wilhelm Busch zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch wenn es hier nicht schneit, erlaube ich mir ein kleines Resumé des vergangenen Jahres zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blogtechnisch hat sich mit den nur 40 Einträgen leider weniger getan als ursprünglich geplant. Andererseits bin ich trotzdem zufrieden, da die Seite ihren Zweck als persönliches Archiv schon ein paar Mal erfüllt und mir die Suche einiger Informationen vereinfacht hat.&lt;br /&gt;
Mitte des Jahres gab es ja leider einen &lt;a href=&quot;http://marc.k-fx.de/archives/1-Back-again.html&quot;&gt;kleinen Bruch&lt;/a&gt; durch Plattencrash und größeren Änderungen privater Natur. Diesbezüglich wird es nächstes Jahr hoffentlich etwas stetiger laufen, ungeachtet des drohenden Finanzkrisendamoklesschwertes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens gab es heute eine &lt;a href=&quot;http://blog.s9y.org/archives/202-Serendipity-1.4-released.html&quot;&gt;neue Serendipity-Version&lt;/a&gt; (Codename &quot;Post-Christmas-Monk-Miles-Moondog&quot;), die hier auch schon ihren Dienst verrichtet. Mal ein Danke an die Leute für das (leicht verspätete) Weihnachtsgeschenk. :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Netzpolitisch und gesellschaftlich war letztes Jahr ja ein Desaster, und es sieht nicht so aus, als würde das nächstes Jahr besser, wenn man an Online-Durchsuchung, BKA-Ermächtigungsgesetz, Bundestrojaner, Versammlungsverbote, Datenpannen, etc. pp. denkt.&lt;br /&gt;
Für diejenigen die jetzt zu Weihnachten (oder zu welchem Fest auch immer) einen neuen Computer bekommen haben, bietet es sich natürlich an, mal die Festplatten komplett zu verschlüsseln. Ihr habt die Möglichkeiten, nutzt sie auch. :)&lt;br /&gt;
Und als guten Vorsatz für nächstes Jahr könnte man mal darauf achten, wo private Daten überall von einem gesammelt werden um selbiges zu vermeiden. Das fängt an der Supermarktkasse an und hört beim Websurfen noch lange nicht auf. Wer sich mal tiefer in die Materie knien will, findet unter anderem beim &lt;a href=&quot;http://foebud.org/&quot;&gt;FoeBuD&lt;/a&gt; massig Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen bilderreichen Jahresrückblick über das was auf der Welt sonst so passiert ist, bietet &quot;The Big Picture&quot; mit einer sehenswerten, dreiteilligen Zusammenfassung an:&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.boston.com/bigpicture/2008/12/the_year_2008_in_photographs_p.html&quot;&gt;The year 2008 in photographs (part 1 of 3)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.boston.com/bigpicture/2008/12/2008_in_photographs_part_2_of.html&quot;&gt;2008 in photographs (part 2 of 3)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.boston.com/bigpicture/2008/12/2008_the_year_in_photographs_p.html&quot;&gt;2008, the year in photographs (part 3 of 3)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Eigentlich wollte ich mich ja momentan in Berlin beim &lt;a href=&quot;http://events.ccc.de/congress/2008/&quot;&gt;25C3&lt;/a&gt; aufhalten, was aber leider nicht geklappt hat. Da das Gros der Vorträge aber als Videos zur Verfügung steht, ist das nicht ganz so ärgerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und somit beende ich hier das Jahr, wie ich es &lt;a href=&quot;http://marc.k-fx.de/archives/15-Frohes-Neues..html&quot;&gt;begonnen habe&lt;/a&gt;. Mit einem Link zu &lt;a href=&quot;http://download.mette.org/videos/25c3/&quot;&gt;Jans Mirror&lt;/a&gt; der 25C3 Videos, der sich die nächsten Tage wohl noch weiter füllen wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;insider&amp;gt;Damit auch die Leute in China die Videos sehen können. ;) &amp;lt;/insider&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommt gut in&#039;s neue Jahr. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 29 Dec 2008 16:16:19 +0100</pubDate>
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    <title>Defective by Design</title>
    <link>http://marc.k-fx.de/archives/40-Defective-by-Design.html</link>
            <category>Artikel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (marc)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Hallo, ich habe ein Problem mit meiner neuen Lesebrille BookreadXL 2000.&lt;br /&gt;
Wenn ich ein aktuelles Buch lesen möchte, bleibt der Text schwarz und ich kann nichts lesen. Jetzt habe ich schon über 250 Euro für die Brille ausgegeben und es funktioniert nicht richtig. &lt;img src=&quot;http://marc.k-fx.de/templates/default/img/emoticons/sad.png&quot; alt=&quot;:-(&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Hat jemand eine Idee wodran das liegen könnte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MfG&lt;br /&gt;
L. Eseratte&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Hallo,&lt;br /&gt;
das Problem ist vermutlich, daß Deine Lesebrille den neuen Kopierschutzstandard SKCP (Scheuklappen Content Protection) nicht unterstützt. Bist Du eventuell nicht alleine beim Lesen? Das Buch erkennt nämlich, ob versucht wird die analoge Lücke auszunutzen.&lt;br /&gt;
Um also zu verhindern, daß jemand mitliest gibt es das SKCP. Das schottet den Text ab und die Verbindung zwischen Buch und Lesebrille ist gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße,&lt;br /&gt;
dein Contentmafia-Fanboy&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Hallo, danke für Deine Antwort.&lt;br /&gt;
Heißt das jetzt ich kann meine gerade neu gekaufte Lesebrille wegschmeißen, wenn ich aktuelle Bücher lesen möchte???&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MfG&lt;br /&gt;
L. Eseratte&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Hallo,&lt;br /&gt;
es gibt mehrere Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
Du kannst Dir zum einen die ganz neue Lesebrille BookreadXL 2100 in der SE-Version (Security Enhanced) kaufen. Die Alternative wäre ein teurer Adapter als Aufsatz für das Buch, der das SKCP entschlüsselt und an Deine jetzige Lesebrille angeschlossen werden kann. Der kostet allerdings auch nochmal ungefähr 120,-.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße,&lt;br /&gt;
dein Contentmafia-Fanboy&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Hallo, das klingt doch gut. Dann werde ich mal schauen, ob ich den Adapter irgendwo günstig auftreiben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke und Gruß&lt;br /&gt;
L. Eseratte&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt diese Diskussion zu weit hergeholt? Zu utopisch? Mitnichten, das ist längst Normalität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man suche einfach mal nach aktuellen Angeboten für TFT-Monitore mit DVI-Anschluß und wundere sich über die im Datenblatt erwähnte HDCP-Unterstützung. Auf der Suche nach einer Erklärung was es mit HDCP auf sich hat, lese man den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/HDCP&quot;&gt;Wikipedia-Artikel zu HDCP&lt;/a&gt; (der sich liest wie ein schlechter Monty-Python Sketch) und &lt;a href=&quot;http://www.familie-farr.de/hc.htm&quot;&gt;diese nette Seite&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man suche weiter im Netz und finde Forendiskussionen wie die obige, lediglich mit substituierten Begrifflichkeiten, und dann wundere man sich nur noch kopfschüttelnd und in-die-Tischkante-beißend über die Leute die freiwillig ihr Geld für Sachen ausgeben, bei denen PITA eine Untertreibung ist, Geräte die einfach &lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.defectivebydesign.org/&quot;&gt;defective by design&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schlimme ist, daß diese ganze DRM-Pest von den Käufern freudestrahlend mitfinanziert wird. Wie sagt man so schön? &lt;i&gt;Der gefährlichste Feind der Freiheit ist ein glücklicher Sklave.&lt;/i&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 05 Nov 2008 01:25:00 +0100</pubDate>
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    <title>Der gelbe Spion</title>
    <link>http://marc.k-fx.de/archives/39-Der-gelbe-Spion.html</link>
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    <author>nospam@example.com (marc)</author>
    <content:encoded>
    Wer bei der Überschrift an ein großes asiatisches Land gedacht hat, sollte seine Assoziationsketten neu kalibrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt in dem Bereich der IT-Sicherheit ein paar Grundpfeiler, auf denen alles weitere aufbaut. Gemeint sind hier diverse Eigenschaften wie Vertraulichkeit, Integrität, Authentizität oder Verfügbarkeit.&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit besagt z.B., daß bestimmte Informationen nur für bestimmte Empfänger zugänglich sind.&lt;br /&gt;
Integrität garantiert, daß Informationen nicht verändert wurden.&lt;br /&gt;
Authentizität stellt sicher, daß eine Information von dem richtigen Absender kommt.&lt;br /&gt;
Und Verfügbarkeit gibt die Erreichbarkeit eines Systems oder einer Information an.&lt;br /&gt;
Hier will ich jetzt aber nicht weiter in&#039;s Detail gehen, da sich mit diesen Themen ganze Bücherregale oder viele Webseiten füllen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gibt es eine relativ bekannte Firma, die vorgibt etwas von IT-Sicherheit zu verstehen. Eine Firma, die ihre Sicherheitsprodukte (aka snake oil) an leichtgläubige Kunden verramscht, die es nicht besser wissen.&lt;br /&gt;
Eine Firma, der wir 2006 eines der größten &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/security/Yellow-Worm-verbreitet-sich-ueber-Luecke-in-Symantecs-Virenscannern--/news/meldung/82664&quot;&gt;Botnetze&lt;/a&gt; zu verdanken hatten.&lt;br /&gt;
Und ganz aktuell:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.golem.de/0810/63018.html&quot;&gt;Eine Firma, die offen zugibt, daß ihr die Vertraulichkeit der Internet-Nutzer am Allerwertesten vorbeigeht und gerne komplette Nutzerprofile ihr Eigen nennen möchte.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&quot;Man schaut, was ist das für ein Anwender, welche Seiten hat er besucht, welche Gefahr geht von ihm aus&quot;, sagte John W. Thompson den VDI Nachrichten. &quot;Auf Basis dieser Infos lässt sich dann ein Profil erstellen und Unternehmen können darauf entsprechend reagieren.&quot; &lt;/blockquote&gt;Da fehlen einem die Worte, angesichts der Dreistigkeit mit der aufgrund von Profitgier und Kontrollwahn die eigenen Kunden seziert werden sollen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 18 Oct 2008 01:54:00 +0200</pubDate>
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    <category>datenschutz</category>
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    <title>Da war noch etwas in der Büchse der Pandora</title>
    <link>http://marc.k-fx.de/archives/38-Da-war-noch-etwas-in-der-Buechse-der-Pandora.html</link>
            <category>Artikel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (marc)</author>
    <content:encoded>
    Ich bin ja fest davon überzeugt, daß es für einen Untergang der Menschheit derzeit nur 4 mögliche Gründe mit entsprechendem Potential gibt.&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Das erste wäre eine weltweite atomare Verseuchung inklusive nuklearem Winter nach einem Atomkrieg (war ja schonmal fast soweit vor einigen Jahren...) oder diverser Reaktor-Kernschmelzen.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Der zweite Grund wäre ein Krankheitserreger, der sich mit entsprechender Resistenz, hoher Anpassungsfähigkeit und schneller Verbreitung durch die Menschheit wütet. (Ich muß zwar gerade an &lt;a href=&quot;http://german.imdb.com/title/tt0463854/&quot;&gt;28 Weeks Later&lt;/a&gt; denken, aber eine Krankheit, die alle Menschen in hirnlose Zombies verwandelt, wäre ja kein großer Unterschied zum Ist-Zustand. Es darf also etwas origineller sein.)&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Grund Nummer Drei könnte eine Naturgewalt sein. Ein &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Chicxulub-Krater&quot;&gt;Meteorit mit ausreichender Größe&lt;/a&gt;, ähnlich des Feuerwerks vor 65 Mio. Jahren, oder enorme vulkanische Aktivitäten.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Der vierte Grund ist Werbung. Und um dieses Thema geht&#039;s im Folgenden.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt; Diese gigantische milliardenschwere Gehirnwäsche-Maschinerie verfolgt einen Tag für Tag, egal wo man geht und steht. Sie beeinflußt unser Denken und Handeln von kleinauf. Als Kind wird man ja schon drauf geeicht, daß man nicht cool ist, wenn man nicht bestimmte Markenklamotten trägt. Die Kleinen machen erst sich selbst gegenseitig fertig und dann ihre Eltern, bis das gewünschte Markenprodukt dann doch gekauft wird. Ein Teufelskreis, der der Werbeindustrie in die Hände spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Kinder sind eine beliebte Zielgruppe für Werbe-Strategen, da sie um ein Vielfaches leichter zu manipulieren sind.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.msnbc.msn.com/id/20148538/&quot;&gt;Letztes Jahr gab es eine Studie&lt;/a&gt; mit Kindern, die das gleiche Essen einmal ohne und einmal mit dem Logo einer Fastfood-Kette verpackt bekommen haben. Ich muß glaube ich nicht extra erwähnen, welches den Kindern immer besser geschmeckt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst wenn einem die Rhetorik nicht fremd ist, wenn einem die Absicht hinter Kaufhausmusik, Werbesprüchen und bunten Logos bekannt ist und man die Tricks der Werber kennt, mit denen sie einen einzulullen versuchen, bleibt dennoch immer unterbewußt etwas hängen. Auch einem kritisch Denkenden offenbart sich der Wiedererkennungswert eines Produkts, wenn man den Namen schon einmal gehört hat oder das Logo schonmal gesehen hat.&lt;br /&gt;
Das ist wie mit dem rosa Elefanten an den man nicht denken darf, kaum geschrieben und schon ist es zu spät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werbung versucht Bedürfnisse zu erzeugen, es wird eine Scheinrealität vorgegaukelt, die einem in unzähligen Werbebotschaften täglich in die Hirnlappen gemeißelt wird. Daß man für diese Scheinrealität als Kunde gleich noch doppelt mitzahlt, irgendwoher muß das Werbebudget ja kommen, ist den wenigsten bewußt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem ist, daß jedes Medium, jede Nachrichtenquelle, jeder Anbieter von Inhalten, sich einfach ein Stück seiner Unabhängigkeit entledigt, wenn dort Werbung verbreitet wird. Es ist keine Seltenheit wenn Publikationen sich so abhängig von Werbe-Einnahmen machen, daß die Werber Einfluß auf den restlichen Inhalt ausüben können. Kritik an den Firmen der beworbenen Produkte? Fehlanzeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die gleichen Maßnahmen, die gleichen psychologischen und rhetorischen Mittel die den Konsum anregen sollen, lassen sich auch in anderer Richtung verwenden, beispielsweise für politische Meinungsmache. Ob mit bunten Logos oder mit Dreck geworfen wird, irgendwas bleibt immer hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personalisierte Werbung ist das Motto der letzten Jahre. Möglich geworden durch umfassende Datensammlungen und immer weiter um sich greifende Überwachungs- und Protokollierungs-Instanzen à la Paydreck und anderen Rabatt- und Bonuspunkte-Systemen.&lt;br /&gt;
Da es eine gewisse den Kauf positiv beeinflussende und psychologische Wirkung hat, wenn man Leute oft mit ihrem Namen anspricht, ist diese Marschrichtung kein Wunder.&lt;br /&gt;
(Tip: Mal bei Verkaufsgesprächen drauf achten, wie oft man mit &quot;Herr &amp;lt;Nachname&amp;gt;&quot; angesprochen wird, wenn der Name bekannt ist, insbesondere bei den berüchtigten Telefon-Sklaven, die meistens früh morgens am Wochenende anrufen.)&lt;br /&gt;
Und wenn man dann noch weiß, was die Leute für Interessen und Gewohnheiten haben (und mit der neuen Gesundheitskarte auch was für Zipperlein), kann man sie wirklich zielgerichtet und bedarfsgerecht mit Werbung zukleistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit komme ich jetzt zum Auslöser dieses Artikels:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Werbewirtschaft-trommelt-gegen-Verschaerfung-des-Datenschutzes--/meldung/117235&quot;&gt;Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft warnt vor &quot;großen Schäden für Medien, Druckindustrie, Post, Adressunternehmen und Dialogagenturen durch überzogenen Datenschutz&quot;.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WTF!?&lt;br /&gt;
Ganz ehrlich, ich kann mich nicht erinnern, wann ich jemals einen Menschen ernsthaft beleidigt hätte. Ich sehe in Beleidigungen weder Sinn noch Nutzen, und es verstößt auch einfach mal gegen das Prinzip des kategorischen Imperativs.&lt;br /&gt;
Andererseits würde ich bei diesem parasitären, gierigen, unethischen, gesellschaftszersetzenden Gesindel gerne eine Ausnahme machen und sie als &amp;lt;insert favourite insult here&amp;gt; bezeichnen, aber das mache ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bestimmung über die eigenen Daten, besser bekannt als Informationelle Selbstbestimmung, ist seit dem Volkszählungsurteil des Bundesverfassungsgerichts 1983 ein Datenschutz-Grundrecht. Auch wenn es bisher immer nur stiefmütterlich behandelt wurde, leider von beiden Seiten.&lt;br /&gt;
Und jetzt kommt der ZAW daher und macht auf den Gesetzesentwurf des Bundesrats zu einer verschärften Datenschutzregelung einen großen Haufen.&lt;br /&gt;
Zugegebenermaßen traue ich dem Bundesrat kein vernünftiges Gesetz in dieser Richtung zu, von daher braucht sich der ZAW gar nicht so aufzuregen. Insbesondere da &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Schizophrenie/forum-144349/msg-15592334/read/&quot;&gt;in der gleichen Sitzung&lt;/a&gt; der Exekutive erweiterte Abhörbefugnisse zugestanden wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist die Arroganz, die der ZAW an den Tag legt einfach unglaublich. Ich zitiere weiter:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Die Politik orientiert sich an Kriminellen, die illegal mit Daten handeln. Dieser einseitige Blick aber würde Arbeitsplätze und Betriebe vernichten, Verbraucher schützende Effekte durch werbenden Wettbewerb behindern und die Versorgung der Kunden mit erwarteten Produkt- und Dienstleistungsinformationen abschalten&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versorgung der Kunden? &lt;i&gt;Erwartete Produkt- und Dienstleistungsinformationen&lt;/i&gt;?&lt;br /&gt;
Wenn ich die beleidigen wollte, was ich wie gesagt nicht will, würde ich sagen, die hätten den &amp;lt;insert another insult here comparing the posterior opening with an aircraft hangar&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Private Daten sind einfach viel zu viel wert, insbesondere für die Werbeindustrie. (Ich verweise nur auf die 85 Mio Euro für die Benutzerdaten des bekannten Studenten-Netzwerks.) Man kann denen ja nicht zumuten, daß sie die Daten demnächst alle komplett auf dem Schwarzmarkt erwerben müssen, ist doch viel zu teuer auf Dauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schaden den die Werbe-Industrie gesamt-gesellschaftlich und psychologisch in den letzten Jahrzehnten angerichtet hat und noch anrichten wird, läßt sich gar nicht beziffern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was soll&#039;s, &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=O6Wa8DeqdOg&quot;&gt;wir leben halt in einer Volvo-Werbung&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 13 Oct 2008 01:36:00 +0200</pubDate>
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