Nun gibt es allerdings ein Gebahren einer bestimmten Berufsgruppe hierzulande, bei der diese Möglichkeit nicht funktioniert. Die Hälfte der Bevölkerung entgegnet dieser Berufsgruppe mit dem Boykott von Wahlen, aber das scheint bisher zumindest nicht zu fruchten.
Desweiteren hat man auch keine Möglichkeit mit seinem Geldbeutel abzustimmen. Dem Finanzamt-Mitarbeiter dürfte man wohl nur ein spöttisches Grinsen entlocken, wenn man in seiner Steuererklärung fordert, daß der prozentuale Anteil, der für die Politiker-Gehälter ausgegeben wird, doch bitte wieder zurückgezahlt werden soll.
Wir haben hier also ganz eindeutig eine Wettbewerbsverzerrung, in dem eine einzelne Berufsgruppe sich einen unfairen Wettbewerbsvorteil verschafft, um nicht zu sagen eine Monopolstellung ausübt.
An dieser Stelle also ein Aufruf an die FDP und alle anderen der-freie-Markt-wird's-schon-regeln-Protagonisten. Kehrt mit euren eigenen Regeln vor der eigenen Tür und koppelt die Politiker-Gehälter an die Wahlbeteiligung. Das wäre gleichzeitig auch eine hervorragende Sparmöglichkeit!
Aber keine Bange, bei 0% Wahlbeteiligung müßt ihr dann nicht verhungern, Hartz4 steht auch euch zur Verfügung.
Allerdings solltet ihr dann besser nicht krank werden. Aber wem sag ich das. Ihr wißt ja eh am Besten, wie es um das Gesundheitssystem steht.
Insbesondere sie, Herr Rösler, nicht wahr?
Addendum: Die Bezeichnung "BRD GmbH" habe ich neulich in einer Diskussion gelesen. Ich weiß leider nicht mehr wo, aber ich fand das so passend, daß ich das hier einfach mal für den Titel übernommen habe. An dieser Stelle ein Danke an den Diskutanten für die Idee.





