Wer schonmal Google über Tor genutzt hat, wird das Problem kennen, daß Google dann regelmäßig eine schöne 403-Fehlerseite zurückgibt, mit der Behauptung der eigene PC sei womöglich Viren- und Spyware verseucht. Dies ist natürlich Schwachsinn, liegt aber wohl eher daran, daß über die Tor Exit-Nodes entsprechend viele Anfragen von derselben IP an Google gehen und die das dementsprechend blockieren. (Böse Zungen mögen behaupten, daß das Absicht sei, weil Anfragen über Tor ja nicht so toll personalisiert werden können und so der Nutzwert der gesammelten Daten bei Google sinkt...)
Eine schöne Alternative hierzu lautet Scroogle. Dieser Dienst leitet die Anfragen an Google weiter und liefert die Ergebnisse zurück. Scroogle verwendet aber keine Cookies, löscht seine Logs und Anfragen sind SSL-verschlüsselt möglich.
Somit weiß Google nicht von wem welche Suchanfragen getätigt werden.
Wenn man dann noch das Feature von Firefox nutzt, daß man nur Schlüsselwörter in der Adreßleiste eingibt und dann automatisch entsprechende Suchergebnisse kriegt ohne extra die Google-Seite aufzurufen, kann man auch hier Abhilfe schaffen:
Unter about:config im Firefox gibt es die Variable keyword.URL. Dort steht der Suchlink für Google voreingestellt, diesen kann man durch folgenden Link ersetzen:
https://ssl.scroogle.org/cgi-bin/nbbwssl.cgi?Gw=
Wenn man dann bestimmte Suchwörter in der Adreßleiste eingibt, landet man direkt bei den entsprechenden Scroogle-Ergebnissen.
Sunday, 17. August 2008
Firefox Suchwörter mit Scroogle nutzen
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Wirkt ein bißchen schlapp, dieses Scroogle, aber angenehm wenig Schnickschnack drauf.
#1
Pepino
(Homepage)
am
07.11.2008 13:43
(Antwort)





