ist nicht mehr weit weg.
Da kommt man abends nach Hause, holt die Post aus dem Briefkasten und findet seine neue Steuer-Identifikationsnummer vor.
Solche Personenkennziffern gab es hier z.B. bisher in der DDR als Personenkennzahl und zur Zeit des Nationalsozialismus als Reichspersonalnummer. Da weiß man doch gleich wo man zu Hause ist.
Eine solche Personenkennziffer ist ja eigentlich verfassungswidrig. So etwas wurde durch das bekannte Volkszählungsurteil des BVerfG damals ausdrücklich untersagt, aber das interessiert ja keine Sau.
Auf den Seiten der Humanistischen Union finden sich ein paar interessante Hintergrundinformationen und Tips wie man sich dagegen wehren kann, und die haben auch eine Musterklage initiiert. Es kann wahrscheinlich nicht schaden, den Verein etwas zu unterstützen.
Sollte es noch andere Empfehlungen geben (außer ignorieren oder verbrennen, auch wenn letzteres reizt), ich bin ganz Ohr.
Tuesday, 30. September 2008
Der Barcode im Nacken
Sunday, 28. September 2008
Fränkische Impressionen
Das Wetter heute habe ich mal für ein paar Fotos genutzt. Mittlerweile bin ich mit der Bildqualität der Kamera eigentlich nicht mehr sonderlich zufrieden. Zu wackel-empfindlich und ziemliche Schärfeprobleme. Die Helligkeit stimmt bei einigen Bildern auch nicht. Aber so oft knipse ich ja auch nicht, als daß sich eine neue lohnen würde. (Und vermutlich ist das teilweise auch nur Konfigurationssache an der Kamera...)
Ansonsten hatte ich bei dem Rundgang noch Spaß mit einer vierbeinigen Palindrom-Klobürste, oder wie auch immer diese Hunderasse heißt, die von vorne und hinten gleich ausschaut (leider kein Foto
Friday, 26. September 2008
Choose your destiny
Der ein oder andere wird bestimmt mitbekommen haben, daß dieses Wochenende in Bayern Landtagswahlen sind.
Nun wohne ich ja mittlerweile schon ein paar Monate dort, aber bisher hatte ich noch keinen Wahlbescheid erhalten. Also habe ich mal beim örtlichen Rathaus nachgefragt, wo dieser denn bliebe.
Die erstaunte Antwort "Ach, Sie stehen ja gar nicht im Wählerverzeichnis." fand ich schonmal amüsant. Der Beamte versprach mir der Sache nachzugehen, und meldete sich kurze Zeit später wieder.
Ergebnis seiner Bemühungen war die Tatsache, daß es eine Frist von drei Monaten gibt. Solange muß man mindestens in Bayern gewohnt haben, bis man dort wählen darf.
Daß mir dafür jetzt einfach mal mickrige drei Tage fehlten, fand ich noch amüsanter. Aber Regeln gibt's ja nicht zum Spaß.
(Im NRW-Wahlrecht gibt es eine solche Beschränkung übrigens nicht, aber who cares. Das Wahlrecht ist ja nur ein vergleichsweise unwichtiger Passus im Grundgesetz und ein paar Leute mehr oder weniger die wählen gehen dürfen, werden den Kohl schon nicht fett machen (pun intended))
Aber irgendwo ist das ja schon paradox, eigentlich müßte die Frist doch umgekehrt sein, also daß man nach einer Wahl für eine bestimmte Frist nicht wegziehen darf. Damit man das Ergebnis, welches man mitbestimmen durfte, auch noch eine gewisse Zeit lang ertragen muß. Sonst könnte man ja hinterher noch auf die Idee kommen und die CSUSPD wählen, dann einfach in ein anderes Bundesland ziehen und den Rest seinem Schicksal überlassen.
Nun wohne ich ja mittlerweile schon ein paar Monate dort, aber bisher hatte ich noch keinen Wahlbescheid erhalten. Also habe ich mal beim örtlichen Rathaus nachgefragt, wo dieser denn bliebe.
Die erstaunte Antwort "Ach, Sie stehen ja gar nicht im Wählerverzeichnis." fand ich schonmal amüsant. Der Beamte versprach mir der Sache nachzugehen, und meldete sich kurze Zeit später wieder.
Ergebnis seiner Bemühungen war die Tatsache, daß es eine Frist von drei Monaten gibt. Solange muß man mindestens in Bayern gewohnt haben, bis man dort wählen darf.
Daß mir dafür jetzt einfach mal mickrige drei Tage fehlten, fand ich noch amüsanter. Aber Regeln gibt's ja nicht zum Spaß.
(Im NRW-Wahlrecht gibt es eine solche Beschränkung übrigens nicht, aber who cares. Das Wahlrecht ist ja nur ein vergleichsweise unwichtiger Passus im Grundgesetz und ein paar Leute mehr oder weniger die wählen gehen dürfen, werden den Kohl schon nicht fett machen (pun intended))
Aber irgendwo ist das ja schon paradox, eigentlich müßte die Frist doch umgekehrt sein, also daß man nach einer Wahl für eine bestimmte Frist nicht wegziehen darf. Damit man das Ergebnis, welches man mitbestimmen durfte, auch noch eine gewisse Zeit lang ertragen muß. Sonst könnte man ja hinterher noch auf die Idee kommen und die CSUSPD wählen, dann einfach in ein anderes Bundesland ziehen und den Rest seinem Schicksal überlassen.
Friday, 19. September 2008
Avast!
A good talk like a pirate day to all me fellow seadogs.
And again I gunna be linking an instructional video, in case there are still some landlubbers who don't know how to talk like a pirate.
Arrr!
And again I gunna be linking an instructional video, in case there are still some landlubbers who don't know how to talk like a pirate.
Arrr!
Wednesday, 17. September 2008
Prost Mahlzeit
Da hat der Herr Beckstein ja eine wunderbare Scheindebatte losgetreten. Gibt ja sonst keine wichtigen Themen in so nem Wahlkampf.
Während sich jetzt die eine Hälfte Bayerns über seine Aussage echauffiert und die andere Hälfte meint er wäre nur falsch verstanden worden, kann man im Schutze dieses Ablenkungsmanövers ja einfach mal Hausdurchsuchungen bei politischen Gegnern machen.
Während sich jetzt die eine Hälfte Bayerns über seine Aussage echauffiert und die andere Hälfte meint er wäre nur falsch verstanden worden, kann man im Schutze dieses Ablenkungsmanövers ja einfach mal Hausdurchsuchungen bei politischen Gegnern machen.
Monday, 15. September 2008
The BKA strikes back
Das BKA Ermächtigungsgesetz hatte ich hier schon kurz erwähnt.
Heute gab es eine öffentliche Anhörung im Bundestag. Man braucht sich glaub ich keinen Illusionen hingeben, daß diese irgendeinen Einfluß hätte. Interessant ist allerdings die unterschiedliche Berichterstattung aus privater, öffentlicher und privatwirtschaftlicher Hand.
Ich verlinke einfach mal nur die unterschiedlichen bis jetzt gefundenen Artikel:
heise.de - "Noch viele Fragen offen bei heimlichen Online-Durchsuchungen"
blog.fefe.de
blog.kairaven.de - "Notizen zur Sachverständigenanhörung über den Entwurf des BKA-Gesetzes"
cdu.de - "Anhörung hat Verfassungsmäßigkeit der BKA Novelle bestätigt"
humanistische-union.de - "Neuer Putschversuch in Berlin"
tagesschau.de - Verfassungsgemäß, aber...
stern.de - "Staatsrechtler geben Okay für BKA-Gesetz"
ngo-online.de - "Opposition kritisiert geplantes BKA-Gesetz als verfassungswidrig"
bundestag.de - "Experte: Befugnisse durch BKA-Gesetz werden auch genutzt"
Man könnte meinen die Meldungen seien aus unterschiedlichen Paralleluniversen.
Aber dann stellt man sich auch hier mal wieder die altbekannte Frage: Wem nützt das?
Bzw. wer könnte in Zukunft von einem etablierten Polizeistaat profitieren? Wer sind die Geldgeber bzw. Anteilseigner diverser Presse-Organe? Und könnte da ein Zusammenhang bestehen?
(Ja, das letzte war eine rhethorische Frage. Die Antworten liegen eh schon auf der Hand.)
Heute gab es eine öffentliche Anhörung im Bundestag. Man braucht sich glaub ich keinen Illusionen hingeben, daß diese irgendeinen Einfluß hätte. Interessant ist allerdings die unterschiedliche Berichterstattung aus privater, öffentlicher und privatwirtschaftlicher Hand.
Ich verlinke einfach mal nur die unterschiedlichen bis jetzt gefundenen Artikel:
heise.de - "Noch viele Fragen offen bei heimlichen Online-Durchsuchungen"
blog.fefe.de
blog.kairaven.de - "Notizen zur Sachverständigenanhörung über den Entwurf des BKA-Gesetzes"
cdu.de - "Anhörung hat Verfassungsmäßigkeit der BKA Novelle bestätigt"
humanistische-union.de - "Neuer Putschversuch in Berlin"
tagesschau.de - Verfassungsgemäß, aber...
stern.de - "Staatsrechtler geben Okay für BKA-Gesetz"
ngo-online.de - "Opposition kritisiert geplantes BKA-Gesetz als verfassungswidrig"
bundestag.de - "Experte: Befugnisse durch BKA-Gesetz werden auch genutzt"
Man könnte meinen die Meldungen seien aus unterschiedlichen Paralleluniversen.
Aber dann stellt man sich auch hier mal wieder die altbekannte Frage: Wem nützt das?
Bzw. wer könnte in Zukunft von einem etablierten Polizeistaat profitieren? Wer sind die Geldgeber bzw. Anteilseigner diverser Presse-Organe? Und könnte da ein Zusammenhang bestehen?
(Ja, das letzte war eine rhethorische Frage. Die Antworten liegen eh schon auf der Hand.)
Saturday, 13. September 2008
Einen gelungenen Abend
hatten wir eben Hagen Rether im Arnsberger Sauerlandtheater zu verdanken. Endlich hat sich mal die Gelegenheit geboten ihn live zu erleben, die wir auch genutzt haben.
Man kennt zwar schon einen Teil seines Programms aus Fernsehauftritten, die zum Teil bei YouTube zu finden sind. Sein kompletter Auftritt ging aber über drei Stunden, also deutlich mehr Inhalt, als im Netz zu finden ist. Hinzu kam die hervorragende Atmosphäre und der Dialog mit dem Publikum, der auf den Videos einfach fehlt.
Desweiteren merkt man auch, daß er fortwährend an seinem Programm feilt und es anpaßt, was bedeutet, daß sich kein Auftritt gleicht. Viele Aufführungen, die man aus den Videos kennt, waren inhaltlich und stilistisch zum Teil stark verändert. Das ermöglicht ihm natürlich auch aktuelles Tagesgeschehen zu berücksichtigen und so blieb der zu erwartende Seitenhieb auf die derzeitige "Neufindungsphase" der SPD natürlich nicht aus.
Neben den politischen und gesellschaftskritischen Inhalten bleibt trotzdem noch genügend Platz für komödiantische Einlagen, allgemeine Plaudereien oder eben einige seiner Lieder. Auf der anderen Seite schafft er es aber auch wirklich jedem den Spiegel vorzuhalten.
Selbst die Internetnutzer und die bloggende Zunft kriegten ihr Fett weg. Wenn er sagt, daß die Leute sich lieber online und in virtuellen Realitäten empörten, anstatt real auf die Straße zu gehen und für ihre Rechte und Freiheiten zu demonstrieren, dann hat er damit einfach mal recht.
Aber ich will jetzt auch gar nicht groß Inhalte seines Programms rezitieren. Wer jedenfalls humorvolles, politisches und zynisches Kabarett mag, dem sei ein Besuch bei Hagen Rether wärmstens empfohlen.
Man kennt zwar schon einen Teil seines Programms aus Fernsehauftritten, die zum Teil bei YouTube zu finden sind. Sein kompletter Auftritt ging aber über drei Stunden, also deutlich mehr Inhalt, als im Netz zu finden ist. Hinzu kam die hervorragende Atmosphäre und der Dialog mit dem Publikum, der auf den Videos einfach fehlt.
Desweiteren merkt man auch, daß er fortwährend an seinem Programm feilt und es anpaßt, was bedeutet, daß sich kein Auftritt gleicht. Viele Aufführungen, die man aus den Videos kennt, waren inhaltlich und stilistisch zum Teil stark verändert. Das ermöglicht ihm natürlich auch aktuelles Tagesgeschehen zu berücksichtigen und so blieb der zu erwartende Seitenhieb auf die derzeitige "Neufindungsphase" der SPD natürlich nicht aus.
Neben den politischen und gesellschaftskritischen Inhalten bleibt trotzdem noch genügend Platz für komödiantische Einlagen, allgemeine Plaudereien oder eben einige seiner Lieder. Auf der anderen Seite schafft er es aber auch wirklich jedem den Spiegel vorzuhalten.
Selbst die Internetnutzer und die bloggende Zunft kriegten ihr Fett weg. Wenn er sagt, daß die Leute sich lieber online und in virtuellen Realitäten empörten, anstatt real auf die Straße zu gehen und für ihre Rechte und Freiheiten zu demonstrieren, dann hat er damit einfach mal recht.
Aber ich will jetzt auch gar nicht groß Inhalte seines Programms rezitieren. Wer jedenfalls humorvolles, politisches und zynisches Kabarett mag, dem sei ein Besuch bei Hagen Rether wärmstens empfohlen.
Thursday, 4. September 2008
Restaurierungsarbeiten
Als ich das hier geschrieben habe, hab ich noch nicht damit gerechnet, daß ich meine alten Einträge später im Feedreader wiederfinde. Ich hab mich gerade mal daran gemacht einige ältere Artikel wiederherzustellen. Die Links sind komplett wieder da und noch ein paar andere Einträge. Einige Beiträge fehlen allerdings noch, da ich dafür erst die Bilder wiederfinden muß. Desweiteren handelt es sich nur um Beiträge seit Anfang des Jahres, die älteren waren nicht mehr im Feedreader, dort werde ich mir auch keine Mühe mehr machen noch etwas nachträglich einzupflegen.
Update 15.09.2008:
Fertig.
Update 15.09.2008:
Fertig.
Geschrieben von marc
in Notiz
um
00:42
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Monday, 1. September 2008
Es kam im Fernsehen, es muß stimmen
Der Link des Tages geht heute an den Spiegelfechter: Das Interview
Zum einen ist das Interview an sich absolut lesenswert, zum anderen zeigt es ganz deutlich, daß das Tiefstniveau der Privatsender auch die Öffentlich Rechtlichen erreicht hat. Aber das ist ja nichts Neues. Es ist anhand der gekürzten Passagen nicht zu übersehen, daß hier ganz deutlich Meinugsmache betrieben wird. Da zahlen die GEZ-Kunden noch aus eigener Tasche für die Propaganda mit der diese Spindoktoren sie dann verarschen.
Als nächstes folgt natürlich die Frage: Wem nützt das? Cui Bono? Lustigerweise stellt Putin in dem Interview die gleiche Frage, zwar in einem anderen Zusammenhang, aber die Antwort paßt trotzdem. Diese Passage war natürlich auch gekürzt.
Daß die gleichgeschalteten Medienkonzerne als Nutznießer von Kriegen es sich nicht mit denDesInformanten und Kunden vor Ort verderben wollen, dürfte nicht überraschen.
Die logische Konsequenz im Umgang mit staatlichen und privatwirtschaftlichen Medien sollte jedem klar sein.
(via)
Update:
Ich bin gerade noch über diese Meldung gestolpert:
Update 2:
Die ARD versucht sich in Schadensbegrenzung und hat das Interview jetzt doch nachträglich komplett gesendet und auch online gestellt. Warum nicht gleich so?
Zum einen ist das Interview an sich absolut lesenswert, zum anderen zeigt es ganz deutlich, daß das Tiefstniveau der Privatsender auch die Öffentlich Rechtlichen erreicht hat. Aber das ist ja nichts Neues. Es ist anhand der gekürzten Passagen nicht zu übersehen, daß hier ganz deutlich Meinugsmache betrieben wird. Da zahlen die GEZ-Kunden noch aus eigener Tasche für die Propaganda mit der diese Spindoktoren sie dann verarschen.
Als nächstes folgt natürlich die Frage: Wem nützt das? Cui Bono? Lustigerweise stellt Putin in dem Interview die gleiche Frage, zwar in einem anderen Zusammenhang, aber die Antwort paßt trotzdem. Diese Passage war natürlich auch gekürzt.
Wenn Sie erlauben, dann sage ich, was ich darüber denke. Es gab die Sowjetunion und den Warschauerpakt. Und es gab die sowjetischen Streitkräfte in der DDR, und man muss es ehrlich zugestehen, das waren Okkupationskräfte, die nach dem Ende des zweiten Weltkriegs in Ostdeutschland geblieben sind unter dem Deckmantel der Koalitionsstreitkräfte. Nach dem Zerfall der Sowjetunion, des Warschauerpaktes sind diese Okkupationskräfte weg. Die Gefahr von Seiten der Sowjetunion ist weg. Die NATO aber, die amerikanischen Streitkräfte, in Europa sind immernoch da. Wofür?
Um Ordnung und Disziplin in den eignen Reihen zu halten, um alle Koalitionspartner innerhalb eines Blocks zu halten, braucht man eine außenstehende Gefahr. Und Iran ist da nicht ganz passend für diese Rolle. Man will daher einen Gegner wiederauferstehen lassen und dieser soll Rußland sein. In Europa jedoch fürchtet uns niemand mehr.
Daß die gleichgeschalteten Medienkonzerne als Nutznießer von Kriegen es sich nicht mit den
Die logische Konsequenz im Umgang mit staatlichen und privatwirtschaftlichen Medien sollte jedem klar sein.
(via)
Update:
Ich bin gerade noch über diese Meldung gestolpert:
ZDF: "Junge Leute gehen uns durch das Internet verloren"Wer jetzt errät, wodran das liegen könnte, bekommt einen Gummipunkt.
Update 2:
Die ARD versucht sich in Schadensbegrenzung und hat das Interview jetzt doch nachträglich komplett gesendet und auch online gestellt. Warum nicht gleich so?
(Seite 1 von 1, insgesamt 9 Einträge)

